Der Vorsitzende der Kahnawake Gaming Commission Dean Montour hat die Ergebnisse aus der Untersuchung des Skandals bei Ultimate Bet bekannt gegeben.

Hauptverantwortlicher war demnach Russ Hamilton mit 6 Mittätern. Es wurden über 42 Monate Superuseraccounts genutzt. Wie bereits bei Absolute Poker konnten die Täter die Hole-Cards der Gegner sehen. Auch hier wurden die Gegenspieler stutzig und analysierten die gespielten Hände. Über ein Dutzend Nicks wurden auffällig und waren an den Betrügereien beteiligt.

Ultimate Bet hat die betrogenen Spieler inzwischen in Höhe von 6,1 Millionen Dollar entschädigt. Zustätzlich hat der Pokeranbieter eine Geldstrafe in Höhe von 1,5 Millionen Dollar zu zahlen. Diese Summe wurde fällig, weil Ultimate Bet die Betrugsaktivitäten trotz Verdachtsmomente nicht selbst aufdeckte.

Umstrittene Personen sind aus der Firma zu entlassen und die Kontrollfunktionen sind weiter zu entwickeln. Regelmäßige Kontrollen sollen -wie auch bei Absolute Poker- die Sicherheit des Spielbetriebes garantieren. 

Sollte UB den Sanktionen nicht nachkommen, wird die Lizenz eingezogen.