Die ungeklärten Zugriffe auf Spieleraccounts sind aufgeklärt. Ein Youtube-Video (hacking Titan in 1 minute) zeigte sehr deutlich welche Sicherheitslücke bei Titan auszunutzen ist. Über einen schlecht gesicherten Registry-Eintrag lässt sich das Passwort der Spieler sehr leicht auslesen und der Hacker kann über den Nick und Auto-Login dann frei über das Spielerkonto verfügen.

Titan hat die Software inzwischen überarbeitet und das Leck geschlossen. Die geschädigten Spieler erhalten eine Erstattung und eine kleine Bonuszahlung von $100.

Wahrscheinlich war dies nicht der letzte Fall von Account-Hackern. Die boomende Pokerindustrie zieht natürlich auch die schwarzen Schafe an und Sicherheitslücken in Software begleiten uns schon über Jahrzehnte. Neben den allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen auf Seiten der Anwender (Schutz gegen Phishing, Sniffer, Trojaner) ist der Anbieter stark gefordert – neben regelmäßigen Updates wird die Öffentlichkeitsarbeit bezüglich Risiken und „Pannen“ ein wichtiges Kriterium sein. Unter den Teppich kehren lassen sich Unannehmlichkeiten nicht. AP, UB und nun auch Titan
haben dies lernen müssen. Die Anwender wurden in allen Fällen entschädigt – die nächste Panne sollte allerdings vom Anbieter kommuniziert werden und nicht durch wieder durch Internet-Foren bekannt werden.