PokerStars hat in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Werbe- u. Jubiläumsaktionen veranstaltet. Jede Maßnahme fand großen Kundenzuspruch und die Technik spielte (fast) immer mit.

Jetzt hat der Anbieter allerdings die Grenzen der aktuell vorhandenen Serverkapazität ausgelotet. Die Milestone-Aktion befand sich in der heißen Schlussphase und zusätzlich wurde der Geburtstag der „Sunday Million“ zelebriert. Der reguläre Turnierplan wurde zu diesem Anlaß um minütliche (!) SnG zum „Million-Event“ ergänzt. Als dann noch ein $11 Satellite 30,000 Spieler an die Tische lockte, war das Ende der Fahnenstange für die Technik erreicht.

Diverse Spieler hatten Lags und konnten die Turniere nicht beenden, weil auch die Verbindung zum Server gekappt wurde. Nach ca. 2 Stunden normalisierte sich der Spielbetrieb zwar wieder, da waren die Turniere aber für die meisten Teilnehmer durch „Zwangs-Sitout“ verloren.

Der Support wird den betroffenen Spielern natürlich kulant weiterhelfen und die Buy-Ins in den Account erstatten. Trotzdem muss der Anbieter seine Werbemaßnahmen künftig auch im Hinblick auf die Serverkapazität koordinieren.

Die 95-milliardste Hand ist inzwischen gespielt und an einem NLHE mit 8/16cent Blinds wurden die Spieler gefunden glücklich gemacht. Jeder am Tisch erhielt $10k und der Sieger der Hand – ein Brite  – sogar 20k. Je nach Spieldauer wurde der Gewinn um jeweils 1k pro erspieltem VPP in den letzten Händen ergänzt. Die insgesamt ausgezahlte Summe am Tisch verteilte sich dann so:

RichB17 – $23,920

pacheko23980 – $14,800

yanno – $13,070

soya-aware – $12,400

SAURO1980 – $12,240

popp00 – $12,000

Dummkobb – $11,700

Domy07 – $11,660

MenFedlak – $10,240

Beim Super-Sunday-Million versammelten sich 49,287 Spieler und kämpften um einen Anteil des Preispools, der für den Finaltisch bei sagenhaften $3,5 Millionen lag. Insgesamt wurden $9,857,400 auf die Geldränge ausgezahlt.

Nach 15 Stunden Spielzeit war der Finaltisch gespielt und ein Litauer mit dem Nick „benislovas“ gewann das Riesenspektakel. Vernünftigerweise versuchten sich die Finalisten früh auf einen Deal zu verständigen. Allerdings scheiterten die Verhandlungen an zu hohen Forderungen einiger Spieler (u.a. wollte der litauische Chipleader eine Million für sich). Zu weiteren Verhandlungen kam es erst wieder, als sich nur noch drei Spieler am Tisch befanden. Nach kurzer Beratung standen sich die Spieler jeweils $700,000 zu und reservierten weitere 140k für den Sieger.