Wenn man den größten Spielerbasis der Welt hat, sind aufkeimende kriminelle Energien zwangsläufig die Folge. PokerStars kämpft seit langer Zeit erfolgreich gegen Grauzonen und die Gauner lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Die Verantwortlichen bei Stars brauchen sich über mangelnden Regelungsbedarf nicht beklagen.

Bei der Promotion zur 70. Milliardsten Hand haben sich zum Beispiel zwei Spieler an zig Heads-Up-Tische gesetzt und jede Hand nach First-Bet gefoldet. Für die Spieler ergab das ein Nullsummenspiel aber durch die Vielzahl an gespielten Händen wuchs die Wahrscheinlichkeit auf eine der lukrativen Milestone-Hände immens – als angenehme Randerscheinung punkteten die Spieler für den VIP-Status.

Auch der aktuell Führende in der Turnier-Rangliste bewegt sich in der rechtlichen Grauzone. Da es für den ersten Platz in der Rangliste lukrative Boni (Wert über $250k) gibt, hat er an den Finaltischen Deals abgeschlossen. Das wäre grundsätzlich okay … allerdings gab er den Gegenspielern Vorteile bei der Preisgeldverteilung um sich den ersten Platz zu sichern. Diese „gekauften“ Turniersiege haben mit Fairplay natürlich nichts zu tun und man darf auf die Reaktion von Stars gespannt sein.