Jede Änderung bei PokerStars wird mit Argusaugen unter die Lupe genommen und seit Amaya als Neueigentümer verantwortlich ist, sind die Kunden noch kritischer eingestellt.

Dementsprechend negativ ist nun eine Gebühr für Währungsumrechnungen kommentiert worden. Stars kassiert künftig eine Wechselgebühr in Höhe von 2,5 Prozent wenn man eine Ein- oder Auszahlung in einer anderen Währung, als die im eigenen Pokerkonto vornimmt. Interne Buchungen im Client oder das Spielen von Tischen in unterschiedlicher Währung bleibt weiterhin gebührenfrei.

Durch die vorherige Umstellung des eigenen Accounts auf jeweils USD, Pfund, Euro oder kanadische Dollar lassen sich Gebühren vermeiden. Nicht wählbare/angebotene Währungen haben diese Option nicht und werden zur Kasse gebeten. Da sowohl für Ein- als auch für Auszahlungen Gebühren anfallen, summiert sich der Betrag und ist ein berechtigtes Ärgernis. Bei einer Einzahlung von 500 „Credits“ würden bereits 25 „Credits“ als Minus zu Buche schlagen (2 x 2,5%).

Dieser Betrag will an den virtuellen Tischen erst einmal verdient sein.

In einer offiziellen Stellungnahme des Unternehmenssprechers wird auf die Unkosten hingewiesen, um die Poker-Ökonomie positiv zu gestalten. Unter anderem wird die Übernahme von Full Tilt und die damit mögliche Auszahlungen an die Kunden als Beispiel ins Feld geführt. Das Unternehmen weist darauf hin, dass immer wieder Kosten / Aufwand und Nutzen abzuwägen sind. Die Wechselgebühr stellt einen Ausgabenfaktor dar, der langfristig Geldmittel binden würde, die das Unternehmen an anderer Stelle für eine gute Kundenerfahrung einsetzen möchte. Nicht alle Entscheidungen kämen den Kunden unmittelbar zugute, PokerStars bittet jedoch um faire Bewertung und Betrachtung der gesamten Situation.

 

Objektive Statements von Betroffenen sind selten genug, die Nörgler wird diese Mitteilung deshalb kaum zu schweigen bringen. Die Uhren werden aber wohl nicht mehr zurückgestellt.