In den Cash-Games wird PokerStars es ab 2012 vielen anderen Anbietern gleichtun. Denn ab Januar wird die „Dealt-Methode“ durch die  „Weighted Contributed-Berechnung“ ersetzt.

Die VPP können künftig also nicht mehr „erfolded“ werden. Stattdessen erhalten die Spieler Punkte entsprechend des eigenen Anteils am Pot. Die Anzahl der zu verteilenden VPP soll allerdings unverändert bleiben, wesentliche Änderungen und eine neue Einpreisung im VIP-Shop sind dementsprechend nicht zu erwarten.

Bei der Umstellung wird gleichzeitig daran gearbeitet den Wechselkurs zwischen Euro und USD besser zu berücksichtigen. Hierfür wurde am Multiplikator für die VPP-Vergabe geschraubt.

Beim Rake wird ebenfalls ein neues Modell Einzug halten. Die „incremental rake calculation“ wird von einem Prozentsystem abgelöst. Bisher erhöhte sich das Rake schrittweise. Beim NL-50 Spiel erhöhte sich der Betrag bspw. um jeweils 5 Cent pro Dollar im Pot und summierte sich auf maximal 3 Dollar. Zukünftig wird PokerStars einen festen Prozentsatz des Pots kassieren (NL50 z.B. 4,5 Prozent). Das Maximal-Rake (Cap) pro Pot wird gleichzeitig modifiziert und bei ungeraden Cent-Beträgen wird dann kundenfreundlich abgerundet.

Während die tighten Multitabler durch die Änderungen Nachteile haben, profitieren die looseren Hobbyspieler. Der Anbieter rechnet übrigens mit leichten Einbußen beim Rake … Gewinnstreben wäre demnach nicht das ausschlaggebende Moment für die Änderung. Die ambitionierten Online-Spieler protestieren bereits Online gegen die (aus ihrer Sicht) „Verschlimmbesserung“ ob sich der Unmut auf der Regulars-Seite durch erhöhte Nachfrage bei den Hobbyspielern ausbalancieren wird, zeigt das folgende Kalenderjahr. PokerStars hat es in der Vergangenheit immer geschafft Geschäfts- und Kundeninteressen gleichermaßen zufrieden zu stellen – alles wird gut.

In diesem Sinne … einen guten Rutsch und viel Glück für das neue Jahr.