PokerStars kann wieder eine erfolgreiche Werbeaktion für sich verbuchen. Je näher die 90 Milliardste Hand kam, desto voller wurde die Tische. Glücklicherweise bevölkerten nur virtuelle Spieler die Tische … das Gedränge wäre ansonsten furchtbar gewesen. Als der Jackpot verteilt wurde, waren imposante 250,000 Spieler online!

Der Meilenstein wurde dieses Mal an einem NL200-Tisch gespielt. Die Gewinnsumme fiel mit $220k entsprechend üppig aus.

Wie üblich gingen alle Spieler des Milestone-Tisch All-In und „m1sspiggy“ gewann die Hand und damit $65k Bonus. Mit Kud3 war auch ein Deutscher am Geschehen beteiligt – er kassierte $32,190.

Insgesamt verteilte PokerStars im Rahmen dieser Aktion mehr als eine Million Dollar auf die verschiedensten Tische/Limits. Die nächsten Meilensteine mit Werbeaktion dürfte bereits in einigen Wochen starten.

Mit dem neuen Kalenderjahr modifiziert der Martkführer sein VIP-Programm. Natürlich gibt es weiterhin verschiedene Level die mit verschiedenen Goodies versehen sind. Für Gelegenheitspieler gibt es künftig den Level „Chrome“. Bereits nach 100 VPP pro Monat ist man hiermit für kleinere VIP-Turniere spielberechtigt. Die Level „Silber“ und „Gold“ sind mit weniger VPP zu erreichen und für die „Supernovas“ gibt es in jedem Quartal ein „1 Mio-Freeroll“. Durch Wetten auf seine voraussichtlichen VPP kann man seine „Grinding-Absichten“ mit zusätzlichen Boni aufwerten und der Support für die Supernova-Elite-Spieler wird nochmals verbessert. Insgesamt also keine spektakulären Änderungen.

Wenn sich viele Spieler (Menschen) treffen ist ein gewisser Grad an Unzufriedenheit normal. Aktuell versuchen die Spieler gerade über das 2+2 Pokerforum genügend Stimmen für eine Petition zu sammeln.

Angesprochen sind hier die PLO-Grinder. Pot-Limit-Omaha erfreut sich bei den Regulars großer Beliebtheit denn das Spiel ist komplex und die Spiele sind softer. Allerdings wird der Rake beim PLO und NLHE identisch berechnet – d.h. Hände ohne Flop bleiben ohne Gebühr. Da PLO aber deutlich mehr Action bringt und dadurch die Spieler eine drastisch höhere „Flop-Seen-Rate“ haben, erhöht sich das Rake in dieser Variante – lt. Ansicht der Spieler zu stark.

Eine Beispielrechnung verdeutlicht: Während der Spieler beim NLHE ca. 5 BB pro 100 Hände an Rake aufbringen muss, ist der Betrag beim PLO doppelt so hoch. Eine erste Stellungnahme von PokerStars dürfte den betroffenen Spielern nicht gefallen. Demnach wird eine neue Rake-Berechnung pro Variante ausgeschlossen. PLO böte mehr Action, softere Tische und damit auch eine höher Winrate. Diese Umstände sorgen für einen Ausgleich des höheren Rakes. Da beim PLO im Vergleich zum NLHE auch weniger Hände pro Stunde gedealt werden, wäre für den Anbieter auch keine Cashcow durch das PLO zu melken.

In der Vergangenheit schaffte es PokerStars immer wieder aufkommende Wogen zu glätten und die Kundenzufriedenheit mit den Geschäftsinteressen in Einklang zu bringen. Ob sich die ca. 15% der Kunden die PLO spielen mit den bisherigen Aussagen zufrieden geben ist unwahrscheinlich.