Seit dem Black Friday passen die Online-Anbieter Angebot und Strukturen an die neue Wirklichkeit an. Konsequenzen für die vielen Sponsorenverträge amerikanischer Spieler sind eine logische Folge. Durch die fehlenden Spielmöglichkeiten bzw. Umzüge in‘s Ausland können die Spieler den vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. PokerStars trennt sich dementsprechend vom überflüssigen Personal. chen

Man entließ sowohl 83er Main-Event-Gewinner Tom McEvoy als auch Braclet-Gewinner Bill Chen (Foto) und  Dennis Phillips. Bei der Größe des Teams darf man von diversen weiteren Entlassungen ausgehen.

Gleichzeitig hat PokerStars natürlich die Chance gewittert die werbewirksame High-Roller-Action an die eigenen virtuellen Tische zu bekommen. Hier hat Full Tilt eine Riesenlücke hinterlassen die man gerne schliesst. Und in den letzten Wochen hat sich Stars tatsächlich als High-Roller-Online-Heimat etabliert. Die Action wird wilder und die Einsätze höher. Das freut die Verantwortlichen, Railbirds und aktuell auch Ilari Sahamies. Der Finne ist wie üblich einer der Motoren für die High-Stakes-Action und konnte sich einen großen Anteil der großen Pötte sichern. Er gewann in 2000 Händen über eine halbe Million Dollar.

Phil Galfond hat ebenfalls in 2000 Händen reichlich kassiert, er räumte knapp 370k in die Bankroll. Noch fleißiger spielte Andreas „Skjervoy“ Torbergson – der sammelte allerdings nur immense Verluste an. Mit $576k an Minus finanzierte er den größten Teil der gegnerischen Gewinne. Trotz dieses Downswings gehört Skjervoy mit knapp 1,5 Millionen Jahresgewinn zu den großen Gewinnern bei PokerStars.