Der Mitbegründer Anurag Dikshit hat bekannt gegeben, dass er seine Anteile an PartyGaming (27,63%) verkaufen wird.

Er möchte sich künftig für Wohltätigkeitsorganisationen im Raum Südasien engagieren.

Nach dieser Ankündigung sank der Aktienkurs um 12,6 Prozent. Dikshit hatte sich im Dezember 2008 zu UIGEA-Verstößen bekannt und daraufhin $300 Millionen Strafe gezahlt. Während viele Pokeranbieter das damalig Schuldanerkannten scharf verurteilten, hielten viele die gerichtliche Klärung für einen guten Schachzug. Schliesslich wurde auf diese Weise ein laufendes Verfahren abgeschlossen. Experten gehen nun davon aus, dass PartyGaming die Chancen auf eine Rückkehr auf den US-Markt weiter steigern will und mit einem verurteilten Großaktionär wäre eine Lizenz schwerer zu bekommen.

Damit wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Bedürftigen in Südasien bekommen einen solventen Unterstützer und PartyPoker setzt weiter die Segel in Richtung Rückkehr in die USA.