Nachdem sich bereits Anurag Dikshit (Firmengründer) bereit erklärte eine Strafe in Höhe von 300 Millionen zu zahlen, hat nun PartyGaming eine Einigung mit der US-Regierung erzielt. 105 Millionen Dollar Strafe zahlt die Firma in die Regiuerngskasse und beendet die Strafverfolgung die durch das UIGEA begann. Die Behörden warfen PartyGaming vor, auch nach Einführung des UIGEA Zahlungen für US-Bürger abgewickelt zu haben.

Die Börse reagierte auf die Entwicklung positiv und die Aktie des Unternehmens stieg um 15%. Durch das Ende des Strafverfahrens hat sich PartyPoker die Chance auf eine Rückkehr auf den amerikanischen Markt gesichert. Die Pokeranbieter hoffen nach dem Regierungswechsel auf eine Annulierung des UIGEA – in diesem Szenario wären die Strafgelder durch eine Rückkehr auf den großen PokerMarkt sehr rentabel angelegt.

Ob eine aktuelle Bestrafung mit anschließender Annulierung der maßgeblichen Gesetze die Krönung der Logik darstellt sei dahingestellt. Aber wer will in diesen Zeiten behaupten die Wirtschaft würde auf Logik basieren 🙂