Für die amerikanischen Online-Pokerspieler scheint es tatsächlich Licht am Ende des Tunnels zu geben. Die Poker Player Alliance wirkt auf die Regierung ein und zeigt den Gremien das bürgerliche Gesicht des „Pokerspielers“ und zeitgleich üben die Welthandelsorganisation und die Europäische Union Druck auf die amerikanische Regierung aus. 
 
Alfonse D'Amato ehemaliger Senator und Vorsitzender der PPA wagt eine Prognose: Seiner Meinung nach wird in den nächsten 18 Monaten die UIGEA hinfällig und das Onlinepokern legalisiert. Kurioserweise sind nicht die vielen Millionen protestierenden US-Bürger für die zu erwartenden Änderungen verantwortlich. 
Vielmehr beschwerten sich Länder wie Antigua-Barbuda über die Restriktionen am Markt und die Welthandelsorganisation gibt den „Klägern“ Recht. Den USA drohen weitere Sanktionen wenn der Markt verschlossen bleibt. Für die Zukunft sind Ausgleichszahlungen durch die USA aber nicht das erklärte Ziel. Vielmehr soll die Regierung falsche Entscheidungen korrigieren und den Online-Glücksspielbereich wieder zugänglich machen, sagt Peter Mandelson (EU-Kommissar für den Außenhandel). 
 
quelle: pokerlistings.com