Nach 3 Wochen endete mit dem $5,200 Main-Event, an dem 1,627 Spieler teilnahmen, die WCOOP auf Pokerstars. Der Däne Thomas Pedersen gewann das Mega-Event und kassierte $1,260,018 Preisgeld – insgesamt waren fantastische $8,135,000 im Preispool. Die letzten fünf Spieler im Turnier einigten sich auf einen Deal und sicherten sich damit mindestens $500k. Pedersen mit seiner extremen Chipführung bekam $1,16 Millionen zugesprochen holte sich aber auch die für den Sieger ausgelobten $100k. Zweiter wurde ein Tscheche namens Vojtech Ruzicka der $710,000 in den Account erhielt. boeree

PokerStars verteilte im Rahmen der WCOOP in 62 Events mehr als $47 Millionen Preisgeld. Die meisten Champions (10) kamen aus Russland während sich Kanada das meiste Preisgeld sicherte. Mit Noah Boeken, Kevin MacPhee, Dan Kelly und Liv Boeree (Bild) konnten sich auch bekannte Pro's Turniersiege sichern.

Neben der Turnierserie gab es auch an den High-Stakes-Tischen Action. Viktor Blom hat sein 21. Lebensjahr vollendet und ist jetzt  für die Live-Spiele in Amerika spielberechtigt. Es darf also nicht wundern, dass der Schwede an den virtuellen Tischen nicht auftauchte. Dafür kam ein neuer Spieler aus dem Nichts. „!P0krparty“ spielt ähnlich wie Blom lange Sessions und konnte in kurzer Zeit eine halbe Million Gewinn einfahren. Davon ging in späteren Runden zwar ein Teil wieder verloren … aber es gibt beim Poker eben nicht nur eine Richtung 🙂

Benny Spindler setzt seinen Upswing fort und hat bereits $651k Gewinn für 2011 auf der Uhr. Galfond spielt und gewinnt ebenfalls weiter – Mit $270k Gewinn setzte der „Neu-Kanadier“ eine Marke. Der Norweger Torbergsen gehört dafür zur Zeit zu den Zahlern … aber auch diese werden regelmäßig gebraucht. Torbergsen hatte vorher 1,5 Millionen Gewinn erspielt, der Downswing von 300k lässt sich also verkraften. Dies gilt auch für Ilari Sahamies. Der verlor knapp 200k in den letzten Sessions, hatte aber auch ein solides Polster erspielt und ist mit +627k noch im grünen Bereich.

Beim Online-Traffic gab es keine Quantensprünge. 888Poker legt kontinuierlich zu und PartyPoker überholte iPoker und ist damit mal wieder der zweitgrößte Anbieter. PokerStars dominiert den Markt. Wenn ein Unternehmen über längere Zeit keine Konkurrenz im Nacken hat, kann das für die Kunden durchaus negative Folgen haben. Aber zur Zeit lähmt dies den Anbieter offenbar noch nicht. Die Software wird weiter verbessert und am Angebot wird wie in den letzten Jahren weiter gefeilt.