In einem Interview sprach Daniel -jungleman12- Cates davon die USA zu verlassen um nach Kanada zu ziehen. Diesen Schritt hielt er für notwendig, da er weiterhin mit Online-Poker Geld verdienen wolle. In die gleiche Richtung tendierte Phil Galfond.

Da die Kanadier Pokerprofis als Selbständige ansehen, ist ein Visum erforderlich und das fehlte dem jungen Amerikaner. Deshalb scheiterte er bereits bei der Einreise und musste die Reise nach Vancouver erfolglos abbrechen. Immerhin blieb ihm damit die Abschiebung als illegaler Einwanderer erspart. Lt. Twitter bemüht er sich nun um ein Visum in Seattle.  

galfondPhil Galfond (Foto) hat  mit vorübergehenden Visum die Einreise erfolgreich geschafft und sich nach fast 3 Monaten Online-Pause mit PartyPoker eine neue Online-Heimat gesucht. Für die schnell Verifizierung seines Accounts hat sich Tony G persönlich eingesetzt. Tony wird sich über/auf die High-Stakes-Action des „neuen“ Aushängeschildes freuen.

Während es bei Full Tilt weiter kriselt sind Account-Histories bei subjectpoker.com aufgetaucht. Diese Daten bestätigen den laxen Umgang der Verantwortlichen mit den Firmengeldern. Phil Ivey soll sich in knapp 2 Jahren fast 11 Millionen Dollar in den Account „geliehen“ haben und David Benyamine hat für Marketing ein Honorar von 800,000 Dollar erhalten. Ob und in welcher Höhe Ivey das Geld über externe Banken zurückzahlte bleibt offen. Wenn man davon ausgeht, dass auch der restliche Stab der Tilt-Pro‘s die Geldquelle so einfach anzapfen konnte, wundert man sich über fehlende Barmittel nicht mehr.

Während sich Bodog vom US Markt zurückzieht, plant Merge die Rückkehr. In Verbindung mit einem großen Softwareupdate mit radikalen Verbesserungen dürfte das Interesse trotz fehlender Details steigen. Bessere Software und US-Spieler sind Anreiz zum reinschnuppern. Da darf man gespann sein.

Nach der WSOP und den Umzügen der Pro‘s in die Nachbarländer dürfte die Online-Action demnächst wieder steigen. Aber auch in den letzten Tagen waren die Tische nicht schlecht besucht. Isildur1 sorgte wie immer für Trubel und Railbird-Action. Er gewann $242k in 31,000 Händen. Die beste Woche erwischte Davin Georgi. Der 24jährige Deutsche spielt als „mTW-DaviN“ und gewann an den PLO-Tischen $320k in nur 16 Stunden.

Die herbsten Verluste musste in der letzten Woche Ben -Sauce1234- Sulsky mit -328k verschmerzen. Auch für Ville Wahlbeck lief es nicht rund – hier fehlen $151k in der Bankroll.

Spitzenverdiener in diesem Jahr bleibt Gus Hansen mit 3,9 Millionen Gewinn und trotz Zwangspause hält sich Daniel Cates mit +1,9 Millionen auf Platz 2 der Rangliste. Um Tom Dwan bleibt es weiter still – er ist mit -2,4 Millionen bisher der größte Verlierer des Jahres.