Im Revolution Poker Network hat Intertops den besten Ruf. Während beim Mutterunternehmen (Lock Poker) die Auszahlungen sehr stockend vonstattengehen (das Geld lässt bis zu 4 Monate auf sich warten), ist Intertops in dieser Hinsicht zuverlässig und wickelt die Zahlung innerhalb einer Woche ab. Diese Zuverlässigkeit scheint sich nun zu rächen. Die Spieler von Lock Poker hatten teilweise die Bankroll für ein Drittel des eigentlichen Wertes zum Verkauf angeboten, scheinbar zog aber selbst dieser Rabatt nicht. Nun spielen die betroffenen Spieler ihr Kapital in Richtung Interpoker um dort auszuzahlen. Während das aus Sicht der Spieler teilweise nachvollziehbar ist, kann Interpoker diesem Treiben allerdings nicht tatenlos zusehen. Nach dem „Chipdumping“ generieren die Spieler schließlich kein Rake, sondern zahlen sofort aus. Interpoker verliert also Kapital/Barmittel und zahlt die hohen Gebühren für die Auszahlung. Die Verantwortlichen haben deshalb reagiert und prüfen nun vor Auszahlung die Spielerhistorie.

Ein verständlicher Schritt, der die Firmeninteressen und fairen Kunden schützt. Gleiches könnte man bezüglich eines Netzwerkwechsels behaupten … wie lange wird Interpoker noch im Revolution-Netzwerk bleiben? Die kleinen Netzwerke haben in diesen Tagen insgesamt einen schweren Stand. Während das Revolution-Netzwerk seit Monaten schlingert, ist für Everleaf die Fahrt zu Ende. Die zuständige Behörde hat der Firma die Lizenz entzogen und damit (endlich) einen Schlussstrich gezogen. Leider gibt es auch hier diverse Leidtragende, nämlich Spieler, die nicht mehr an ihr Geld im Account gelangen.

Einige Skins hatten aus Everleaf heraus ein eigenes Netz unter dem Namen Pluto gestartet, aber auch mit diesem Schritt war kein Blumentopf zu gewinnen. Trauriges Beispiel und Randnotiz ist hier „Tigarpoker“, dieser Skin wird zur Zeit über den Ebay-Kleinanzeigen-Markt verkauft … Vertrauensfördernd ist das kaum.