Gus-HansenÜber die 18 Millionen Verlust von Gus Hansen ist immer wieder zu berichten. In den letzten Tagen gab es aber einen Silberstreif am Horizont.

Der „Downswing-Gebeutelte“ konnte an zwei Tagen in Folge Gewinne einfahren und lag $1,2 Millionen vorn. An besserer Tableselection lag es nicht, seine Gegner hießen u.a. Ivey, Sebastian Ruthenberg, Patrick Antonius und „thecortster“.

Obwohl Ivey gegen Hansen verlor, konnte auch er in den letzten Tagen Gewinne einfahren und die Verluste des Jahres damit etwas verkleinern.

Wie zu befürchten war, hielt die Serie vom 40-jährigen Dänen nicht lange an. Hansen wollte den Lauf nach knapp 6 Stunden Schlaf weiter ausnutzen und kehrte direkt an die Tische zurück. Hier lief dann schon nichts mehr zusammen und nach 18 Stunden waren die $1,2 Millionen wieder verloren.

Frustet das nun doppelt? Im Poker werden Verluste regelmäßig intensiver wahrgenommen als Gewinne. Nach dem Strohfeuer müsste der Full Tilt Spieler demnach ausgebrannt sein. Pause oder neuer Angriff? Das Wochenende wird es zeigen.