Tom Dwan ist zwar Mitglied des Full-Tilt Teams „the professionals“, ließ sich aber nach Relaunch eher selten an den Online-Tischen blicken.

Das hatte allerdings nichts mit Pokermüdigkeit zu tun, vielmehr hielt sich Dwan überwiegend in den USA auf und dort ist der Zugang zu den virtuellen Tischen bekanntlich gesperrt. Einige wenige Runden beim neuen Arbeitgeber liefen zudem schlecht und Ende 2012 summierte sich sein Verlust auf eine knappe Million Dollar. In den letzten Wochen fand „Durrr“ nun wieder Gelegenheit für eine 18stündige Online-Session. Und die Spielpause hat nicht geschadet – in 20,000 Händen erspielte er eine knappe Million Dollar Gewinn.

Damit nähert er sich der Gewinnregion des Full-Tilt Kollegen Viktor Blom. Der Schwede hatte einen Superstart in das Kalenderjahr muss nun aber einen Downswing ertragen. Von den 5 Millionen Dollar Gewinn im Januar sind nur noch 1,5 Millionen übrig. Damit gehört er zwar immer noch zu den Topverdienern, trotzdem dürften die $3,6 Mio Verlust an den Nerven zerren.

Rui Cao darf wiederum mit dem Februar zufrieden sein. Auf das Jahr gesehen liegt er mit knapp $750k Gewinn auf der Sonnenseite des Pokerlebens. Mit Patrik Antonius verabredete er sich außerdem auf eine „Million-Dollar-Challenge“. Ohne viel Medienrummel wurde bereits die erste Runde gespielt. Bei dieser ersten Partie (2-7-Triple Draw) landete Cao einen Blitzsieg und sicherte sich $330k.

Phil Ivey legte in 2013 einen klassischen Fehlstart hin. Er schoss in den ersten Wochen ins Minus, hatte Anfang Februar ein Zwischenhoch ist aber insgesamt noch in der Verlustzone.

Größter Verlierer bleibt mit 2,3 Millionen Dollar Ben Sulsky. Gus Hansen hat noch $760k an Boden/Dollar gut zu machen und Patrik Antonius ist eine halbe Million in den Miesen.

Top-Gewinner 2013 ist nicht mehr Isildur1 (Platz 2), sondern SallyWoo. In nur 8,200 Händen fast $1,6 Mio zu gewinnen ist eindeutig ein angenehmer „Heater“.