Das Kalenderjahr nähert sich dem Ende und die letzten Orbits sind in Sicht.

Nachdem Phil Ivey im November erneut Boden gutmachte und sein Minus deutlich reduzierte, traute man dem Routinier einen epischen Endspurt zu. Aus dem Mega-Comeback ist allerdings nicht geworden. Statt in Richtung schwarze Zahlen zu zocken, gehört Ivey zurzeit zu den größten Verlierern im Dezember.

Immerhin landete das Geld des Amerikaners zum großen Teil im richtigen Account. Cort Kibler-Melby hatte an den 2-7-Games gegen die Legende wieder die Nase vorn. Der 29-jährige Deutsch-Amerikaner musste, nachdem er knapp 3 Millionen Dollar gewinnen konnte, einige desaströse Sessions überstehen. Trotz einer Million Verlust blieb „the Cortster“ am Ball und wurde belohnt. Ivey verlor 500k an Cort und weitere 300k verteilte er anderweitig. Aktuell summiert sich das Dezemberminus für „Polarizing“ auf 836k. Den Gesamtverlust von 2,6 Millionen wird er damit wohl in das Jahr 2015 umbuchen müssen.

Kibler-Melby hat dafür noch Chancen zu Kostritsyn (+3,3 Mio) oder Cates (+2,8 Mio) aufzuschließen, um erfolgreichster Spieler des Jahres zu werden. Auch wenn der Titel vielleicht verfehlt wird, mit 2,5 Millionen Gewinn darf das Jahr als lukrativ im Lebenslauf vermerkt werden.

Viktor Blom hat sich in der letzten Woche merklich zurückgehalten. Anfang Dezember versuchte er sein Glück, verlor aber erneut und gehört damit zu den größten Verlierern des Jahres (ca. 2 Mio Verlust).