Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Anwesenheit von Viktor Blom an den Full Tilt Tischen bemerkbar macht. Der Schwede ist ein Vielspieler und die Action an den High-Stakes-Tischen lässt deshalb selten zu wünschen übrig. Sobald Isildur1 allerdings eine Spielpause einlegt, leeren sich die Tische auffallend. Das ist eine schöne Sache für Blom, der Anbieter wird dies allerdings mit gemischten Gefühlen sehen.

Im Februar tauchen Ben Tollerene und Viktor Blom als Dauerkontrahenten auf. In den letzten Sessions konnte sich hier „Bttech86“ einige Gewinne sichern. Insbesondere beim Capped-PLO hatte er das Glück auf seiner Seite und konnte $222k aus Blom's Bankroll spielen. Dieser verlor am letzten Wochenende mehr als $300k, ein Betrag, der dem „Swing-Erprobten“ Spieler allerdings weder weh tut noch aus der Bahn wirft.

In der Gesamtbetrachtung spielt Douglas Polk zurzeit den erfolgreichsten Monat. Der „WCGRider“ gewann in den letzten Wochen $289,994. Blom musste sich von $269,253 im Februar verabschieden, hat aber noch ein dickes Polster aus dem Januar.

Kaum noch Polster dürfte ein uns bekannter und sympathischer Däne haben. Gus Hansen hat auch im Februar das (Karten-)Blatt nicht wenden können, für seine Verhältnisse sind die moderaten Verluste in Höhe von $156,298 schon ein kleines Erfolgserlebnis. Nur den Blick auf das gesamte Dilemma darf man nicht riskieren. Gus, der vor einigen Tagen seinen 40. Geburtstag feierte, hat inzwischen über 16,5 Millionen Verlust angehäuft. Die Seite pokerdope.com hat die Statistiken von Hansen mit denen anderer Spieler verglichen und festgestellt, dass die Chance, dass die Talfahrt vom Dänen mit einer Pechsträhne begründet ist, sehr gering ist. Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit, dass Hanssen in den von ihm gespielten Limits ein profitabler Spieler ist, liegt bei nur 0,16% und ist damit verschwindend gering.

Hansen sollte sich bei den Seitenbetreibern für die Information bedanken, in den Limits runtergehen und sich neu aufbauen … in Sachen Selbstvertrauen, Spielstärke und Bankroll. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese Konsequenz gezogen wird dürfte ebenfalls gering sein.