Isildur1 hat sich nach einigen Tagen Pause wieder an den virtuellen Tischen sehen lassen. Aber ein triumphales Comeback war es nicht. Er spielte mehrere Tische in verschiedenen Limits PLO und NLHE und schließlich eine längere Session $200/$400 PLO mit bzw. gegen Brian Hastings. Überall gab es nur Verluste für den „Neuling“ und diese summieren sich für das Jahr nun auf -2,1 Millionen Dollar.

Für Tom Dwan geht es weiter Bergauf. Er konnte ca. $979k Gewinn erspielen. Den Großteil in einer 6max $200/$400 PLO-Session gegen Cole South, Brian Townsend und Patrik Antonius. Damit ist der Verlust von Durrr in diesem Jahr auf -4,7 Millionen „geschrumpft“. Immerhin ist der Amerikaner nun nicht mehr der größte Verlierer in 2009. Diese zweifelhafte Ehre hat nun Gus Hansen.

Brian Townsend hat zur Zeit den Bogen raus. Ohne große Schlagzeilen zu fabrizieren hat er beeindruckende $4,4 Millionen an den Online-Tischen gewonnen. Fast die Hälfte des Gewinns stammt aus den Heads-Up Partien gegen Isildur1.

Dwan und Antonius fanden während der High-Stakes Action sogar Zeit für eine 2-Stunden Session in der „Durrr-Challenge“. 588 weitere Hände vom Soll sind nun gespielt. Antonius konnte den Abstand auf Dwan um $68k verkürzen. Der Amerikaner liegt nun nach 56% der Challenge noch mit $711,556 Dollar in Führung.

Johnny Lodden der ebenfalls zum festen High-Stakes-Inventar online zählt, hat kürzlich Geldschwierigkeiten bestätigt. Ein schlechter Lauf und die hohen Limits in Verbindung mit erfolglosen Sportwetten haben die Bankroll von Lodden fast vernichtet. Nun hat er im Sunday Millions mit einem 5. Platz wieder über $50k in die Kasse bekommen … höchste Eisenbahn wie der Pro offen und ehrlich bekennt. Mit solch einer Aussage zu Bankroll-Problemen ist Lodden eine der Ausnahmen im Pokerzirkus. Schade eigentlich, denn jeder sollte die Gefahren der hohen Limits und die Wichtigkeit des Bankrollmanagements von den Vorbildern vermittelt bekommen ^^