teamproObwohl die Kundenzahlen bei Full Tilt verbesserungswürdig sind, bleibt der Anbieter die Hochburg für die Highroller-Action. Die dort unter Vertrag stehenden „Geldschleudern“ Hansen und Blom (offiziell das Team Pro) fungieren für die elitäre Kundschaft weiterhin wie Magneten … ist das ein Geschäftsmodell?

Die Action hat im August stetig zugenommen und erfreulicherweise reihen Cort Kibler-Melby und Sebastian Ruthenberg weiterhin erfolgreiche Sessions aneinander. Viktor Blom swingt wie üblich und jagt gerade einer Million Verlust hinterher – dieser Wasserstand kann sich jedoch schneller ändern, als Ebbe und Flut wechseln – Blom spult schließlich fleißig weiter Hände ab. Gus Hansen dürfte nach einer teuren Session (mehr als eine Million Miese an einem Tag an den $2k/$4k FL 2-7 Triple-Draw Tischen) schwer geschluckt haben, er hatte damit zum ersten Mal die 20-Millionen-Dollar-Verlustgrenze überschritten. Immerhin konnte er sich wieder „herunterspielen“, die neue Marke für den Negativ-Rekord ist aber gesetzt.

Auffallend erfolgreich agiert Alexander Kostritsyn im August. Er spielt überwiegend die 8-Games-Tische und sahnt dort ab. Auf Jahressicht konnte er bisher $2,5 Millionen Gewinn verbuchen, erfolgreicher spielte nur Daniel Cates ($2,9 Mio Plus).

Werden eigentlich schon Wetten angeboten? Es stellt sich immer dringender die Frage, ob sich Full-Tilt zuerst von Gus Hansen als Aushängeschild trennen wird oder ob der „Great Dane“ vorher einsieht, dass er sich mit zu starken Gegnern in zu hohen Stakes anlegt?