daneAn den Highroller-Tischen ist die Action zur Zeit eher mager. Der Black Friday und vermutlich auch die Vorbereitungen auf die WSOP sorgen für eine ruhige Atmosphäre in der Pokerlobby.

Wenn sich dann mal etwas tut, sind Patrik Antonius und Gus Hansen (Foto) meistens an den Tischen zu finden. Beide „Skandis“ hatten extreme Schwankungen in den letzten Wochen und gewannen und verloren öfters 6stellig. In einer Session gegen den französischen Pro Rui Cao gewann Antonius stolze $800k und spielte seinen Jahresgewinn auf 2,8 Millionen Dollar. Damit überholte er Hansen der bisher der Top-Verdiener 2011 war. Das war aber nur ein sehr kurzes Vergnügen. Nach einer miesen Session von Antonius (-816k) und einer guten Runde für den „Great Dane“ der seinen Gewinn erneut über die 3 Millionen-Dollar-Marke spielte war die alte Reihenfolge wieder hergestellt.

Ein Finne, ein Däne … da fehlt doch ein Schwede: Viktor Blom hält sich auffallend zurück, konnte mit relativ wenig Aufwand allerdings 183k gewinnen und seinen Jahresverlust von ca. $400k bereits mit einer Session fast halbieren. Auch die weiteren Bemühungen von Isildur1 waren von Erfolg gekrönt und aktuell liegt er nur noch mit $78K in den roten Zahlen.

Phil Ivey macht sich sowohl an den virtuellen Tischen als auch bei den Live-Events rar – insbesondere bei der WPT im Bellagio wurde er vermisst. Nun darf man gespannt sein, ob sich Mr. Ivey zum Jahrestag seine Pokerrooms im Ariah sehen lässt. Vielleicht verwaltet er lieber seine 1,3 Millionen Jahresgewinn^^ Ebenfalls als Amerikaner mit knapp 2 Millionen Gewinn in der Online-Zwangspause: Daniel Cates. Während man mit sattem Gewinn evtl. die Pause genießen kann, dürfte es Tom Dwan in den Fingern jucken. Er pausiert ebenfalls bei Tilt – müsste aber eigentlich seine 2,5 Millionen Dollar Verlust wieder einspielen.