Schon Ende März wurde es gruselig und der April macht es nicht besser. Nach einer kurzen Gewinnphase stürzte Hansen erneut ab und verlor weitere $370k an den Tischen und liegt damit nun insgesamt $17,5 Millionen Dollar. Im Interview spricht Hansen erneut vom Ende seiner Pokerkarriere. Wenn es weiter so rapide runter geht, wäre dies die einzige sinnvolle Konsequenz. Insbesondere die Partien gegen Sebastian Ruthenberg haben dem Dänen zugesetzt. Das Zitat „Er hat mir die Scheiße aus dem Leib geprügelt“ zeigt den Respekt den Hansen dem Deutschen entgegenbringt.

Mit Kagome Kagome macht ein weiterer deutscher Spieler zurzeit einen guten Eindruck an den virtuellen Tischen. Der Limit-Spieler zeigte im Triple Draw seine Talente und gewann in nicht einmal 4 Stunden $369k.

Bei Niklas Heinecker ist die Bilanz etwas nebulös. Er hat seine Daten bei der HighStakesDB sperren lassen. Nachdem er im letzten Jahr online und in Turnieren über $10 Millionen kassierte, darf aber angenommen werden, dass Heinecker auch in 2014 schwarze Zahlen erspielt. Die Railbirds berichteten von einer erfolgreichen 48 Stunden-Phase auf Full Tilt. Unter dem Nick „ragen70“ traf der Deutsche u.a. auf Hansen, Galfond, Kagome Kagome und Antonius. Nach knapp 3000 Händen hatte er $750k Gewinn erspielt und zog von dannen.

Als Verlierer versuchen sich gerade Daniel Cates, Phil Galfond, Viktor Blom und Patrik Antonius. Aber der Monat ist noch lang und die Spieler werden noch reichlich Hände abliefern.

Welche Schmerzgrenze hat sich Hansen gesetzt? Wird er bei $18 Millionen Verlust die Reißleine ziehen?