Zum Ende des Monats steigt die Action und einige Ereignisse sind auch unabhängig von den Spielergebnissen erwähnenswert.

Sebastian Ruthenberg traf wieder einmal auf Gus Hansen und strich im Lauf der Begegnung weitere $145k ein. Auch diese Runde ging damit an „taktloss47“ der einen weiteren Absturz vom „Great Dane“ einläutete.

Apropos „taktlos“ … das wäre ein treffender Nickname für Daniel Cates. Der spielt aber weiter unter dem Namen „jungleman12“ und traf dabei auf Viktor Blom. Während der Session eskalierte der Chat und beide beschimpften sich ausgiebig und ausfallend. Cates warf dem Schweden vor, $100k Schulden nicht zurückzuzahlen. Blom soll mehreren Spielern Geld schulden und eine schlechte Zahlungsmoral an den Tag legen. Die Streithansel haben sich inzwischen wieder vertragen. Cates wollte Nachsicht zeigen, er äußerte den Verdacht, dass Blom teilweise im Benehmen über das Ziel hinausschieße da er vielleicht bei einigen Sessions unter dem Einfluss dubioser Mittel stünde. Wiederum keine nette Unterstellung/Aussage.

Nachdem Ruthenberg die ersten Stacks von Hansen nahm, bedienten sich weitere Spieler am Wochenende. Von dieser Talfahrt profitierte u.a Cort Kibler-Melby der $301k aus Bankroll abstaubte.

Hansen und Blom verloren gemeinsam nach knapp 4500 Händen $1,3 Millionen Dollar.

Sah es in der ersten Märzhälfte ungewohnt gut für Hansen aus, ist nun der triste Downswing-Alltag eingekehrt. Den 17. Monat in Folge ist er in den Miesen, dieses Mal beträgt der Verlust $771k. In diesem Monat schnitt nur Phil Galfond schlechter ab. „OMGClayAiken“ verlor $1,197,094 … Für Galfond ist dies allerdings eher die Ausnahme und keine Regel.

Das beste Ergebnis kann zurzeit Daniel Cates für sich verbuchen. Mit dem Gewinn in Höhe von $1,342,266 könnte man sich bestimmt eine Woche „Benimmschule“ buchen …