Aktuell werden die $500/$1000 NL Hold'em $30K Cap- Tische immer beliebter. Hier sorgen die altbekannten Profis für Action und viele ambitionierte Amateure versuchen sich an der Herausforderung.
Bei den Cap-Tischen ändert sich die Spieldynamik immens. Durch das "Cap auf 30K" wird der Einsatz eines Spielers pro Hand auf eben diesen Betrag begrenzt. Wenn also ein Spieler den Cap-Betrag gesetzt hat, gilt dies als All-In für die restlichen beteiligten Spieler.
Durch diese Grenze gibt es natürlich keine Rekordsummen in einzelnen Händen dafür aber kontinuierliche Action durch loosere, bezahlbarere Handauswahl.  
Nicht nur die Auswahl der Starthände sondern auch die leichter berechenbaren Odds/Implied Odds führen zu neuen Taktiken und Finten. Das Railbirden an den Tischen dürfte also durchaus interessant sein.
 
Apropos Rekordpötte: 
Patrik Antonius konnte im November seine immensen Online-Verluste tatsächlich ausgleichen. Er verschönerte den tristen Monat mit dem Gewinn von 1,5 Millionen Dollar. Damit ist er auf Jahressicht leicht im Plus. Die Jahresbilanz von Phil Ivey ist zur Zeit das Maß aller Dinge – Ivey hat Online 2008 ein Plus von 7 Millionen Dollar erspielt.