Durch die Spielunterbrechung dauerte der Superstar Showdown ein paar Tage länger als geplant. Inzwischen haben aber Haxton und Blom die 2,500 Hände gespielt und der Schwede musste sich erneut geschlagen geben.

Nach 700 Händen lag Isildur1 deutlich in Führung und nach der Zwangspause baute er die Führung auf 130,000 Dollar aus. Doch dann kam Haxton's Momentum. Einen beträchtlichen Teil des Vorsprungs opferte Blom mit Bluffs und der auf Malta lebende Haxton übernahm die Führung mit 80k Vorsprung. Blom – der in den Medien auch „King of Swing“ genannt wird – reduzierte den Rückstand wiederum auf $23,000. Da nur noch 10 Hände zu spielen waren hätte sich Haxton zum Sieg folden können – aber diese Masche wäre wohl für beide Spieler keine Option.

Im spannenden Finish  wurde nochmal dick serviert. An einem Tisch brachte die Konstellation Set vs Straight mit einem 40k-Pot und einer leichten Führung für Blom. In den letzten beiden Händen gewann Haxton knapp 9k und damit den Showdown mit nur $5,093 Vorsprung. Mit dem zweiten gewonnen Duell entwickelt sich Haxton damit zum Angstgegner von Isildur.

Neben dem wahrscheinlich ärgerlichen aber finanziell durchaus verschmerzbaren Verlust im Superstar Showdown ging es für Blom im Anschluss an den PLO-Tischen furchtbar in die Hose. In der letzten Woche erlebte er dort einen Upswing der ca. 700,00  Dollar in den Account brachte. Nun verteilte er das Geld wieder an die Kontrahenten. Nach ca. 7 Stunden Spielzeit und etwas mehr als 4k Händen hatte Blom eine halbe Million Dollar verloren und loggte aus.