Full Tilt distanziert sich vom gesponsorten Pokerprofi Jonathan Little. „Egal wer die Regeln verletzt, er zahlt den Preis“. Das ist das Statement von Full Tilt Poker. 
 
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Auch das erfolgreiche Jahr in der WPT reicht nicht für eine mildere Beurteilung um das Vertragsverhältnis zwischen Little und Full Tilt zu retten. Little hatte anderen Spielern erlaubt seinen Account zu spielen und hatte damit gegen die Vorschriften des Pokeranbieters verstoßen. Full Tilt legt allergrößten Wert darauf, dass die rot gekennzeichneten Profis auch tatsächlich an den Tischen sitzen. Schließlich ist das für viele registrierte Kunden ein Anreiz. 
 
Wahrscheinlich hatte Little seinen Account verliehen um mehr Rakeback zu generieren. In den Online-Foren wurde die hohe Anzahl von SnG's in Frage gestellt (1,227 in einer Woche). Außerdem war der Account eingeloggt während Little bei den NBC-HU-Championship spielte. 
 
Während das Account-Sharing bereits in mehreren großen Online-Turnieren für Skandale sorgte, trifft es mit Little erstmals einen gesponsorten Profispieler. Da Jonathan Little über $2 Millionen allein in WPT-Events gewann, kann einen der fahrlässige Umgang nur wundern. Hoffentlich ist dies nicht ein Zeichen für eine allgemein übliche Praxis. 
 
quelle: pokerlistings.com