In einem zweiteiligen Interview auf Pokernews.com bestätigen Chris Vaughn und Sorel Mizzi den „Betrug“ beim Full-Tilt-Event. 
 
Vaughn behauptet Internetprobleme gehabt zu haben und er wollte in der Firma (Bluff Magazine) weiterspielen. In der Zwischenzeit sollte ein Online-Buddy spielen, deshalb kontaktete er per OnlineChat Sorel. Dieser hat dann den gesamten Account gekauft. Sorel sagt im Interview, dass er über die Angelegenheit und Konsequenzen kaum nachgedacht hat. Er hätte die Chance gesehen ein großes Turnier in der Endphase zu spielen und das hätte seinen Ehrgeiz entfacht. Chris lockte das finanzielle Angebot und deshalb waren sich die 2 Freunde schnell einig. 
 
Im Nachhinein bedauern natürlich beide Spieler den Vorgang. Interessanterweise erzählt Sorel von einer gängigen Praxis … dem sogenannten „ghosten“. Spieler die in den großen Online-Turnieren in der Endphase noch dabei sind, werden demnach öfters von Profis angesprochen und bekommen dann Angebote den Account abzutreten. Die Profis spielen dann im Hintergrund für den Amateur. Dieses Vorgehen sei durchaus üblich, nicht zu kontrollieren und bisher nicht moniert. 
 
Als Online-High-Staker ist Mizzi mit dem gesperrten Account bei Full-Tilt natürlich stark eingeschränkt. Er denkt deshalb über vermehrtes Live-Spiel nach. 
Chris Vaughn wurde vom Bluff Magazine (Arbeitgeber) lediglich abgemahnt. 
 
 
quelle: pokernews.com