Lt. LA Times scheint sich Full Tilt Poker mit einer Gruppe von europäischen Investoren geeinigt zu haben. Demnach soll die Gruppe Barmittel einbringen damit die unbearbeiteten Auszahlungsanträge bearbeitet werden können. Die offenen Auszahlungen sollen sich auf ca.  $150 Millionen belaufen. Im Gegenzug erhalten die Investoren einen großen Anteil an Pocket-Kings der Muttergesellschaft Full Tilts.

Mit dem Geldsegen könnte Full Tilt auch das laufende Verfahren mit der US-Regierung abwickeln. Phil Ivey soll inzwischen seine Klage zurückgezogen haben, Grund hierfür seien erkennbare Bemühungen von Full Tilt die Angelegenheiten auf dem US-Markt zufriedenstellend zu regeln.

Einen Tag nach Lizenzentzug ist das Timing für diese (eigentlich) positive Meldung denkbar schlecht – der Imageschaden ist da und könnte den Investoren sogar das Interesse am oben beschriebenen Deal vermiesen. Ob die Spieler nach diesem Fiasko zu Einzahlungen und Spielbetrieb bereit sind darf bezweifelt werden.