Die Pokerspieler erwarten mit Spannung die weitere Entwicklung im Fall Full Tilt. Am 26. Juli werden die Beteiligten gehört und dann dürfte es neue Erkenntnisse aber auch wieder Spielraum für neue Vermutungen geben. Für Full Tilt wird der Anwalt Jeffrey Green in „den Ring“ bzw. vor die Alderney Gaming Control Comission geschickt.

Die Investoren aus Europa haben sich bisher ebenfalls mit Details zurückgehalten. Scheinbar sind diese aber lediglich an die Teile der Firma interessiert (UK und Irland). Das Subunternehmen mit französischer Lizenz bliebe demnach außen vor. Auch hier dürften weitere Aussagen zeitnah zum Hearing folgen.

gordonDie Spieler hoffen natürlich auf eine Lizenzrückgabe und damit auf Öffnung der Server. Allerdings ist hier nicht die Lust auf‘s Spiel der Vater des Gedanken – vielmehr werden die Spieler die erste Gelegenheit nutzen um die Einlagen auszuzahlen. D.h. wenn Tilt die Pforten wieder öffnen darf muss auch für ausreichend liquide Mittel gesorgt sein – sonst ist das nächste Chaos vorprogrammiert. Während für die europäischen Spieler also ein Hoffnungsschimmer existiert bleibt es für die US-Kunden weiter duster. Hier gibt es zum Thema Auszahlungen null Informationen.

Phil Gordon (Bild) konnte inzwischen nachweisen nicht in geschäftlichen Entscheidungen einbezogen gewesen zu sein. Eine Klage gegen ihn wurde dementsprechend fallen gelassen. Phil Ivey soll sich Gerüchten zufolge in Europa aufhalten und könnte beim „Hearing“ anwesend sein.