Nachdem Daniel Cates seine Irrfahrt beenden konnte und Mexiko erreichte, konnte den Highroller nichts mehr aufhalten. Er agierte gewohnt souverän an den Tischen und schaffte es mit seinem Full Tilt Account die magische 10 Millionen-Gewinn-Marke zu knacken. Kurz darauf ging es wieder bergab und es steht wieder eine Neun vor der Gesamtbilanz … trotzdem darf man dies als Meilenstein in der Karriere werten.

Vor ihm schafften dies lediglich Patrick Antonius und Phil Ivey, der Personenkreis ist also sehr elitär.

Insgesamt sind vom Amerikaner mehr als 500.000 Hände getrackt. 370k spielte er bei Full Tilt und während der Anbieter nicht zur Verfügung stand, spulte er 160k Hände auf Pokerstars ab. Hier gewann er knappe 600k. Verlieren scheint für Cates also keine Option zu sein.

Für solche Gewinne sind entsprechend Wale nötig. „Samrostan“ ist einer der Verlierer die Highstakes-Games möglich machen. Hinter dem Nick verbirgt sich Chun Lei Zhou und dieser verlor bereits im Juli über eine Million und konnte das miese Ergebnis im August mit 1,3 Millionen Miesen sogar noch toppen.

Größter Verlierer bleibt Gus Hansen. Dieser hat zwar die ersten Sessions nach der WSOP einen Gewinn eingefahren ($123k), die Summe ist aber ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mit mehr als 18 Millionen Verlust in der Bilanz ist der Weg zur Null noch sehr lang.

Viktor Blom ist ebenfalls auf Talfahrt und damit ist die Bilanz für beide Full-Tilt-Spieler ein Desaster. Ob die Sponsorenverträge im Hinblick auf die Ergebnisse und den Verkauf der Firma verlängert werden?