Mit diesem Schritt verschmelzen die beiden größten börsennotierten Unternehmen im Gambling-Sektor und es entsteht ein $1,7 Milliarden Riese. Mit der Fusion wollen die Anbieter den Zuwächsen von Stars und Tilt in Europa Einhalt gebieten und sich für den Wettbewerb im amerikanischen Raum rüsten. Beide Seiten profitieren vom aktuellen Angebot des Partners. Während PartyGaming von dem Sportwettenbereich profitiert kann Bwin künftig auf ein starkes Online-Casino von PartyGaming bauen.

Nach der Fusion hält Bwin mit 51,6% eine knappe Aktienmehrheit. Norbert Teufelberger (Bwin) und Jim Ryan (Geschäftsführer von PartyGaming) werden als gleichberechtigte Geschäftsführer des Unternehmens gehandelt.

Noch ist der Deal nicht vollständig abgewickelt. Für die Spieler bleibt die spannende Frage nach der Software. PartyPoker hat zurzeit eine beliebte Software und die Spieler sind sicher nicht wild darauf zur Ongamesoftware (Bwin) zu wechseln. Für Party, Bwin und Betfair wäre für die Zukunft ein eigenes Netzwerk ebenfalls eine Option. Eine interessante Entwicklung die hoffentlich für die Pokerspieler mit einem tollen Rundumservice endet.