Die US-Behörden haben insgesamt $24 Millionen Dollar beschlagnahmt und eine Untersuchung von Bodog eingeleitet. Es wird u.a. gegen den Firmengründer Calvin Ayre ermittelt. Anscheinend besteht ein Verdacht auf kriminelle Machenschaften.
 
Für die US-Behörden sind diese Verdachtsmomente ein gefundenes Fressen. Beschlagnahmte Gelder sorgen für öffentlichen Wirbel und verunsichern die Kunden der Pokeranbieter. Dies spielt dem Unlawful Internet Gambling Enforcing Act natürlich in die Karten.
 
Ayre ist für die Justizbehörden kein Unbekannter. Einige Familienmitglieder wurden wegen Drogenhandels verhaftet und obwohl ihm nichts nachgewiesen werden konnte, wurde Calvin für 20 Jahre an der Börse gesperrt. Mit Bodog erwirtschaftete der Millionär dann Milliardenbeträge. Im letzten Jahr stand Bodog wegen Domain-Streitigkeiten im Fokus. Vor 3 Monaten zog sich Calvin Ayre aus dem Geschäft  zurück und übergab die Verantwortung an die Morris Mohawk Group. Es stellt sich nun die Frage, ob sich Ayre wegen der bevorstehenden Untersuchung aus dem Geschäftsleben zurückzog.
 
Zur Zeit sorgen einige Transaktionen auf Firmenkonten für offene Fragen. Ob sich die Untersuchung auf die Spieleraccounts auswirken wird, ist völlig offen.