Der Anbieter schraubt an der Software und der Rake-Verteilung.

Die Ansprüche der Kunden steigen und die Firmen sorgen deshalb mit regelmäßigen Softwareupdates nicht nur für Sicherheit, sondern auch für ein Plus an Komfort und Einstiegsfreundlichkeit.

iPoker lässt in Sachen Software keinen Stein auf dem anderen und ändert den gesamten „Unterbau“. Die Entwickler wollen damit einfachere und damit schnellere Updates für die Zukunft ermöglichen.

Ziel ist es, die neue Software noch in diesem Jahr zu veröffentlichen. Im Hinblick auf die immensen Änderungen sind umfangreiche Testphasen nötig – eine Verzögerung ist deshalb nicht ausgeschlossen.

In Sachen Client-Oberfläche scheint die Xbox One als Vorbild eine Rolle gespielt zu haben. Ein Home-Screen für den schnellen Einstieg erinnert zumindest an das Dashboard der Microsoft-Entwickler. Natürlich werden auch die Grafiken der Tische angepasst. Das Rad lässt sich hier vermutlich nicht neu erfinden, ein frischer Look würde allerdings für ein neues „Fahrgefühl“ sorgen. Große Unterschiede zur Konkurrenz wird man allerdings nicht erwarten dürfen.

Apropos Konkurrenz. Im iPoker-Netzwerk sind die verschiedenen Skins durchaus in Konkurrenz zueinander. Die einzelnen Skins werden bereits über zwei „Tiers“ unterteilt. Das soll die Rakeverteilung im Netzwerk zugunsten der Anbieter mit vielen Neukunden beeinflussen. Die Verantwortlichen gaben bekannt, weiter an den Stellschrauben zu arbeiten. Für die netzinterne Einnahmeverteilung werden künftig Verlierer einen höheren Wert für die Räume haben, als erspieltes Rake. Damit folgt iPoker in Sachen Spielerbewertung dem aktuellen Trend. Neukunden und Verlierer sind für die Pokerindustrie wichtiger als Vielspieler im Breakeven-Modus (Grinder). Bei PartyPoker wurden die Grinder zuletzt stark malträtiert, im iPoker-Netz spielt sich die Verteilung nun hinter den Kulissen ab und wird von den Spielern (zurzeit) nicht bemerkt werden. Hoffentlich bleibt dies so.