Konkursgerüchte, Massenentlassungen und gekündigte Sponsorenverträge. Der Pokeranbieter widerspricht zwar zaghaft den Gerüchten zum Konkursverfahren und spricht von Umstrukturierung … die aktuelle Meldung lässt aber Zweifel bestehen/aufkommen.

Insgesamt wurden elf Sponsorenverträge mit US-Spielern gekündigt. Betroffen sind Joe Sebok, Eric Baldwin, Prahlad Friedman, Adam Levy, Bryan Devonshire, Brandon Cantu, Mario Ho, Trishelle Cannatella, Dave Stann, Scott Ian und Tiffany Michelle.

Insbesondere Sebok und Friedman werden sich ärgern. Die beiden Pro's hatten durch die Zusammenarbeit mit der skandalträchtigen Pokerseite ordentlich Credit in der Community eingebüßt und scharfe Kritik in den Foren erdulden müssen. Ausgezahlt hat sich der Pakt am Ende nicht. Sebok hat bereits per Twitter seinen Frust in die Welt getippt. Er zieht natürlich ein negatives Fazit, entschuldigt sich bei der Pokercommunity, versichert nochmals mit besten Absichten in den Deal gegangen zu sein um dann gnadenlos zu scheitern. Friedman der bereits beim SuperUser-Skandal einer der großen Verlierer bei UB war, wird wahrscheinlich eine Woche im Tilt-Raum verbringen um Melonen und sonstige Gegenstände zu smashen 🙂

AP und UB kündigten an außerhalb der USA weiterhin am Markt bleiben zu wollen. Die bisher auf $250 begrenzten Auszahlungen sollen lt. Anbieter auf $1,000 wöchentlich angehoben werden. In der restlichen Welt gibt es ein großes Angebot an Pokerseiten … ob sich tatsächlich Kunden für ein marodes Unternehmen mit zwielichtiger Vergangenheit finden?