Dienstag, 08. Mai 2012 um 19:08 Uhr
Titan Poker löst das gesamte Pro-Team auf
Sam Tricket hatte das Ende seines Sponsorenvertrages bereits bekannt gegeben. Nun hat auch Marvin Rettenmaier das Ende der Geschäftsbeziehung publik gemacht. Mit Rettenmaier hat es nun den zweiten erfolgreichen Turnierspieler (Gewinn ca. $1,7 Millionen) erwischt. Ähnlich wie Tricket bedankt sich auch Rettenmaier für die bisherige Zusammenarbeit. Seinen Angaben nach trennt sich Titan Poker von sämtlichen Pro's.
SCOOP gestartet
Bei PokerStars laufen nun die wilden Turnierwochen. Am ersten Tag öffnete Stars die Pforten zu zwei NLHE-Turnieren (einmal Fullring und einmal Shorthanded). Wie beim SCOOP bereits Tradition gibt es jedes Turnier in 3 Preiskategorien ($27, $215 und $2,100). Der Zuspruch war enorm und knapp 70,000 Spieler spülten über 7,5 Millionen Dollar in den Preispool. Durch die gestaffelten Buy-Ins kann jeder Turnierspieler etwas passendes finden - den detaillierten Turnierplan gibt's wie immer beim Anbieter.
Lock Poker verlässt das Merge-Network
Jennifer Larson (Geschäftsführerin) von Lock Poker teilte mit, dass sich Lock-Poker als einer der größten Partner des Merge-Gaming-Networks neu orientiert und dabei das Netzwerk verläßt. Künftig wird Lock Poker dem Cake Network zugeführt und daraus entsteht dann unter dem Namen "Revolution Gaming" ein neues Unternehmen/Netz. Für die Spieler des Anbieters gibt es keinen Aufwand. Am 31. Mai gibt es ein Software-Update danach können die Kunden im neuen Netzwerk dem Hobby frönen.
Während Titan die Sponsorenverträge kündigt bzw. auslaufen lässt, ist Lock Poker weiter auf der Suche nach interessanten Partnern. Zur Zeit stehen dort Annette Obrestad, Melanie Weisner, Chris Moorman, Leo Margets und Matt Stout unter Vertrag.
Lock Poker gehört neben Cake, Bodog und dem Merge-Network zu den wenigen Anbietern die weiterhin US-Spieler akzeptieren.
Montag, 30. April 2012 um 15:01 Uhr
Ob der Marktführer nun Full Tilt kauft bleibt weiter offen. Fakt ist: Die Pokercommunity kann nun auch mit Iphone, Android-Handys und Ipad eine gepflegte Runde Online-Poker spielen. Die PokerStars APP ist seit einigen Tagen in vielen europäischen Ländern vefügbar. Im Sommer sollen die Apps auch noch mit der Zoom-Poker-Variante bestückt werden.
Die mobile Version wird seit 2010 entwickelt und bietet Zugriff auf Cash-Games, SnG und Turniere. Auch wenn man sich auf dem Mobile multitabling schlecht vorstellen kann, sind auf den Handys 4 Tische und auf dem Tablet sogar 5 Tische spielbar.

Ab dem 6. Mai beginnt die „Spring Championship of Online Poker“. Dieses Ereignis wird bereits traditionell mit einem Reload-Bonus begangen. Auch in diesem Jahr lässt sich Stars nicht lumpen. Mit dem Bonuscode „MAX250“ kann man bis zum 3. Mai zusätzlich kassieren. Eine Einzahlung mit diesem Code bringt 50% Bonus bis zum Maximalbetrag in Höhe von $250.
Nebenbei nähert sich die Seite einem weiteren Meilenstein - bald sind 80 Milliarden Hände gespielt. Als Promotion werden auf dem Weg dahin 1 Mio Dollar an die aktiven Spieler ausgezahlt. Jede „millionste Hand“ auf dem Weg zur 80. Milliarde wird prämiert. Die Spieler des Tisches erhalten jeweils 1,000 Dollar für jeden VPP der in den vorangegangenen 50 Händen erzielt wurden. Dadurch steigern sich die Prämien mit den Stakes. Aber die Low-Limit-Spieler müssen sich nicht ärgern - schliesslich gibt es für alle Spieler am Tisch unabhängig vom Limit 10,000 Dollar Prämie als Fixbetrag.
Donnerstag, 05. April 2012 um 15:11 Uhr
Phil Galfond hatte in den ersten Wochen des Jahres einen Downswing zu verkraften. Im März spielte er fast 100,000 Hände und gewann knapp $1,3 Millionen - damit liegt er nun mit $862,455 deutlich in der Gewinnzone.
RaiseOnce (Phil Ivey?) spielte ebenfalls einen erfolgreichen Monat und heimste 854k ein. Dagegen wirken die 417,000 Dollar Gewinn von Viktor Blom fast schon bescheiden.
In der Jahreswertung sichert sich noch Jens Kyllönen (Nick: Jeans89) mit $1,507,141 Gewinn den Spitzenplatz.
Woher kommt das Geld? Von den Verlierern. Wer ist das im Moment? Dieses Mal nicht Ilari Sahamies, der Finne - der für manche furchteinflössende Verlustmeldung gut ist - gewann im März ($393k) und liegt damit auf Jahressicht nur noch $243k hinten.
Die größten Zahlmeister im März hießen mTw-DaviN (-839k), Phil -takechip- D‘Auteuil (-$715k) und Jens Kyllönen (-$615k).
In der Gesamtjahreswertung ist als größter Verlierer „Zypherin“ mit $620k Verlust aufgeführt. Patrik Antonius (Fake Love888) hat ca. $474k Verlust aufzuholen, ZeeJustin fehlen $300k im Account und auch der Mass-Tabler Rui Cao muss $274k für eine schwarze Null grinden.
Dienstag, 03. April 2012 um 15:48 Uhr
Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man von einem Skript ausgehen. Zweimal unterlag Isildur1 beim SuperStar-Showdown. Im letzten Aufeinandertreffen wurde nun die große „Cash-Kelle“ rausgeholt.
Wie verabredet brachten beide Pro‘s jeweils 500k an die Tische und zu Beginn sah es nach einem weiteren Erfolg für Ike Haxton aus. Nach einigen Orbits lag er mit 44k vorne. Da das Match lediglich durch die Stacks begrenzt wurde, musste sich Blom allerdings keine großen Sorgen machen.
Nach vier Stunden beendeten die beiden Spieler die erste Session und Haxton lag ca. $200k hinten.
In der zweiten Session sah es dann teilweise sehr schlecht für Haxton aus. Er hatte noch 300k zur Verfügung und davon wanderten weitere 130,000 in Richtung des Schweden. Die verbleibenden 170k verteilte er auf die vier Tische und wehrte sich nach allen Regeln der Kunst gegen die drohende Niederlage. Tatsächlich erkämpfte er sich wieder einen beachtlichen Stack und lag teilweise nur noch 40,000 im Rückstand um dann mit einem Move/Bluff einen Großteil wieder zu verspielen.
Kurz vor dem Ende der zweiten Session hätte das Duell fast ein Ende gefunden. Haxton hatte nur noch 118k und gewann einen Coinflip mit TT gegen AQ. Durch diesen Pot spielte der Amerikaner wieder 218k auf seine Seite und hatte damit für die nächste Session noch alle Chancen.
In der dritten Runde kam dann der Knockout. Isildur1 hatte 781k im Stack und eine solche Führung kommt der hyperaggressiven Spielweise des Schweden natürlich entgegen. Nach einer Stunde hatte Blom bereits 900k an Chips vor sich und Haxton stand mit dem Rücken zur Wand. Aus den ursprünglich vier Tischen wurde ein Einzeltisch. Als Haxton auf 16k runtergewirtschaftet war erlebten die Railbirds mit KJ (Haxton) vs QQ (Blom) und einem K auf dem Board ein kleines Comeback. Aber die letzte Hand des spannenden Matches ließ nicht lange auf sich warten. Isildur floppte ein Set Asse während Haxton seiner Hand mit K-High eine Chance gab.
Mit 500,000 Dollar Gewinn in 11 Stunden Spielzeit darf Blom mit dem Stundenlohn zufrieden sein. Haxton hatte in den zwei vorherigen Showdowns insgesamt $46k von Blom gewonnen ... hat nun also einiges an Boden gutzumachen. Das nächste Match der zwei Highroller dürfte nicht lange auf sich warten lassen.
Samstag, 31. März 2012 um 16:29 Uhr
Nach 2 verlorenen Showdowns will es Viktor Blom nun nochmal wissen. Er hat sich mit Isaac Haxton zu einem weiteren Duell verabredet. Im Vergleich zu den SuperStar Showdowns werden die Einsätze dieses Mal deutlich erhöht. 
Am Sonntag geht es bereits los. Die Spieler bringen jeweils 500,000 Dollar an die Tische und versuchen sich an den $200/$400 NLHE-Tischen. Die Party endet wenn einer der beiden die 500k verloren hat, täglich werden 4 Stunden gespielt.
Da es keine Handbegrenzung gibt, könnte dies für die Railbirds tagelangen Spaß bedeuten.
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