Der junge Spieler gewinnt den Finaltable und kassiert €390,000.

Die drei Belgier hielten zu Beginn des Finaltisches zwar den Großteil der Chips mussten sich dann aber doch mit Platzierungen zufrieden geben. Für den Chipleader Vandermissen lief es von Anfang an nicht rund und er büßte bereits früh die Führung ein.

Je länger die Partie dauerte umso aggressiver agierte der russische Spieler. Er pushte mit seinen Draws und traf wenn sich die Gegner zum Hero-Call durchrangen. Vandermissen hielt zwar bis zur Pause gegen. Zeitweise sah es aus als würde Geshkenbein Opfer seiner aggressiven Taktik denn sein Stack schmolz kräftig aber mit einem Suckout am River gegen Giacomo Maisto war die Welt für den späteren Sieger wieder in Ordnung. Der Italiener musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben, nachdem er vorher zweimal seinen Stack aufdoppeln konnte und damit sogar Chipleader war, dürfte ihn dieses Abschneiden nicht restlos begeistern.

Nachdem die letzten drei Spieler mit einem Deal das Preisgeld teilten, ging die Endphase des Finals relativ entspannt zu Ende. Den Zweikampf spielten Vandermissen und Geshkenbein. Der Belgier hatte Anfangs zwar gute Aussichten auf den Titel aber die großen Hände/Pötte und der Titel gingen schließlich an den Russen.

Hier das Endergebnis im Überblick:

1. Vladimir Geshkenbein (Russland) – €390,000

2. Kevin Vandersmissen (Belgien)- €260,000

3. Koen de Visscher (Belgien)- €147,000

4. Giacomo Maisto (Italien) – €100,000

5. Cristian Dragomir (Rumänien) – €81,000

6. Philip Meulyzer (Belgien)- €65,000

7. Denis Murphy (Irland) – €49,000

8. Morten Mortensen (Dänemark) – €35,000