steveDer Amerikaner O'Dwyer begann den extrem hochkarätig besetzten Finaltisch als Chipleader und durfte sich am Ende über die Siegprämie in Höhe von 1,2 Millionen Euro freuen.

Mit Jake Cody, Daniel Negreanu, Johnny Lodden, Noah Schwartz und Jason Mercier waren Promis am Start denen auch mit kleinem Stack alles zuzutrauen war. Umso imposanter ist der Erfolg vom in Las Vegas lebenden O'Dwyer.

Betrachtet man noch die Namen, die kurz vor dem Finaltisch ausschieden (Freddy Deeb 9. Platz , John Juanda 11. Platz, Victor Ramdin 13. Platz, Andrew Lichtenberger 14. Platz), können einem die teilnehmenden Amateure noch im Nachhinein leidtun 🙂 In diesem Turnier wurden definitiv keine Chips verschenkt sondern hart erkämpft.

Und die Namen bürgten auch in diesem Fall für Qualität. Die Action war fantastisch und jeder Spieler konnte mit großen Pötten punkten und sorgte damit für einen spannenden Pokertag.

Für Jason Mercier lief nicht viel zusammen und auf Platz 7 war Feierabend. Negreanu nahm in einem Streich Jake Cody und Noah Schwartz vom Tisch. Kid Poker konnte diese Serie aber nicht fortsetzen und räumte stattdessen selber seinen Stuhl nach verlorenem Coinflip. Negreanu muss seine Triple-Crown Ambitionen also in die nächste EPT-Saison verschieben und wird dieses Ziel sicherlich ganz oben in die „To-Do-Liste“ einreihen.

Nachdem – der lange im Turnier dominierende – Johnny Lodden auf Platz 3 ausschied, begann der Chipleader vom Tag 4 – Andrew Pantling – mit einem knappen Vorsprung das Heads-Up. Beide Kontrahenten spielten konzentriert und effektiv. Die Führung wechselte mehrfach  aber ein größerer Vorsprung ließ sich von keinem der Beiden erarbeiten. Nach der „Dinner-Break“ kam Pantling etwas übermotiviert zurück an den Tisch, er überspielte eine Hand und damit konnte O'Dwyer einen großen Pot gewinnen und den Gegner massiv unter Druck setzen. O'Dwyer hatte in der Pause offenbar die richtigen Berater gesprochen. Er agierte sehr cool und spielte seine Führung souverän …  Pantling versuchte mit einem Flush-Draw wieder ins Spiel zu kommen, schob die Chips in die Mitte, traf nicht und verpasste den Titel knapp. O'Dwyer hatte ein Set 8er gefloppt und hatte einen leichten Call. Er bekam auf dem Turn sogar noch Quads serviert und stand damit als glücklicher Sieger fest – Für Pantling gab es für den zweiten Platz beachtliche € 842,000 Trostpreis.

Hier das Ergebnis im Überblick:

  1. Steve O'Dwyer – €1,224,000
  2. Andrew Pantling – €842,000
  3. Johnny Lodden – €467,000
  4. Daniel Negreanu – €321,000
  5. Jake Cody – €251,000
  6. Noah Schwartz – €189,000
  7. Jason Mercier – €137,000
  8. Grant Levy – €103,000