646 Gegner waren zu schlagen, um 595,000 GBP zu kassieren. Der Niederländer Ruben Visser zeigte sich dieser Herausforderung gewachsen.

Die Geldränge wurden am dritten Tag des Turniers erreicht. Mit leeren Händen mussten u.a. Peter Jetten, Vicky Coren und Marcel Luske den Saal verlassen. Mit einem kleinen Preisgeld/Trostpflaster gingen im Anschluss Sandra Naujoks, Philipp Gruissem, Leo Margets, David Williams und Viktor Blom.

Weiterhin auf Titelkurs war neben Jason Mercier, Theo Jorgensen auch Steve O'Dwyer. Dieser war bereits im letzten Jahr beim Main-Event bis auf Platz 2 gekommen, erspielte sich am Tag 4 die Führung und schaffte es erneut bis in's Finale. Hier gingen dann aber auf Platz 5 die Lichter aus. Den größten Teil seiner Chips verlor er mit AK vs QQ und lief kurze Zeit später mit A2 in Pocket-Aces von Theo Jorgensen.

Bereits auf dem Weg ins Finale gingen Mercier, Obrestad und Mike -Timex- McDonald verloren. Das „MTT-Online-Biest“ Chris Moorman erwischte es auf Platz 7 und Theo Jorgensen musste nach einem verlorenen Coinflip auf Platz 4 seinen Stuhl räumen.

Mit drei verbleibenden Spielern gab es einen Deal und der Löwenanteil des Preisgeldes wurde „flat“ auf die Spieler verteilt. Der Schwede Olaf Haglund musste sich deshalb nicht grämen, als er auf Platz 3 mit KJ ausschied. Das Heads-Up spielte Visser dann gegen Visockis der bereits am Tag 2 als Chipleader in Erscheinung getreten war. Trotz 4:1 Führung zog sich der Zweikampf über zwei Stunden hin. Als der Litauer mit TT seine Chips riskierte, hatte der 24-jährige Holländer, der mit AQ gegenhielt, das Glück auf seiner Seite und konnte mit einem Ass auf dem River den Sack zumachen.

Das Endergebnis:

  1. Ruben Visser – Niederlande – GBP 595,000
  2. Mantas Visockis – Litauen – GBP 377,436
  3. Olof Hagland – Schweden – GBP 427,564
  4. Theo Jorgensen – Dänemark – GBP 183,000
  5. Steve O'Dwyer – USA – GBP 146,000
  6. Christopher Frank – Deutschland – GBP 112,000