Nach mehr als zehn Stunden Spielzeit hatte es Galen Hall (Foto) geschafft und den Titel inklusive der Siegprämie in Höhe von $2,3 Millionen erspielt.

hallDen ersten großen Coinflip des Finales verlor Philippe Ploufe mit QQ gegen AK von Sam Stein. Mit dem berühmten „Ace on the River“ war das erste Opfer im Endspurt gefunden. Das Glück von Stein hielt allerdings auch nicht ewig – er verabschiedete sich auf Platz 4, kassierte aber eine stolze Million für diese Platzierung. In das Heads-Up schaffte es der als Chipleader gestartete Oliver der auch überlegen in den Endkampf ging.

Mit 33 : 13 Millionen war die Führung deutlich. In einer Schlüsselsituation hatte Hall eine Straight gerivert und Oliver zeitgleich ein Full-House. Bei einem Heads-Up kommt man aus solch einem Cold-Deck im Regelfall nicht ohne dem Maximalschaden raus. Aber hier schaffte der spätere Sieger das Kunststück und überlebte. Oliver versuchte mit den Nuts zu trappen und machte ein Checkraise … hierüber dachte Hall einige Minuten nach und entschied sich für den korrekten Fold.

Dadurch blieben noch Chips im Stack und der Kampf um den Titel wurde um einige Stunden fortgesetzt. Nach diversen kleinen Scharmützeln konnte Hall dann mehrfach gegen Oliver aufdoppeln und war deutlich in Führung (40:7 Millionen). In der letzten Hand kam dann das entscheidende Quäntchen Glück dazu und Hall konnte die QQ von Oliver mit A8s und passendem Flop (TwoPair) schlagen.

Damit war das spannende Finale gespielt – Oliver bekam für den zweiten Platz immerhin 1,8 Millionen Dollar. Auch der Rest der Finalisten ging nicht leer aus … hier ein Überblick:

1. Galen Hall – $2,300,000

2. Chris Oliver – $1,800,000

3. Anton Ionel – $1,350,000

4. Sam Stein – 1,000,000

5. Mike Sowers – $700,000

6. Bolivar Palacios – $450,000

7. Max Weinberg – $300,000

8. Philippe Plouffe – $202,000