Jake Schindler konnte das $25,000 No-Limit-Hold’em Highroller-Event für sich entscheiden. Er musste sich durch ein stark besetztes Feld kämpfen und kassierte hierfür eine Prämie in Höhe von $1,192,624.

Insgesamt hatten sich 247 Spieler eingekauft und über 6 Millionen Dollar wurden verteilt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage um mehr als 20% und die Veranstalter freuten sich entsprechend. Weniger Freude kam bei den Bustouts auf … Auf dem Weg zum Finaltisch schieden u.a. Michael Mizrachi, John Juanda, Bertrand Grospellier, Isaac Haxton, Sorel Mizzi und Max Lykov aus.

Für die Deutschen Spieler lief es (ähnlich wie im Main-Event) vergleichsweise bescheiden und Finger, Gruissem & Co busteten früh. Immerhin schaffte es Marvin Rettenmaier in den Tag 3 und Ole Schemion kämpfte sich sogar bis auf Platz 7.

Nach der zweiten Runde war das Feld bereits auf 14 geschrumpft neben Vanessa Selbst spielte sich Greg Merson nach vorne.

Vanessa Selbst spielte eine beeindruckende PCA 2014. Mit einem dritten Platz im Super-Highroller ($760k) und einem 42. Platz im Main-Event ($32,) war die angehende Juristin auch in diesem Turnier eine Macht. Erst auf dem dritten Platz musste Sie den Stuhl räumen. Sie riskierte mit A9 den Stack und bekam vom späteren Sieger AT präsentiert.

Im Heads-Up verständigten sich Schindler und Merson auf einen Deal. Die Spieler packten $200k für den Sieger zur Seite und teilten das restliche Preisgeld entsprechend der Chipstacks untereinander auf. Schindler waren damit $992,624 und Merson $948,996 sicher. Die Ausgangslage für den Titelkampf war also ausgeglichen.

Nachdem der finanzielle Aspekt geklärt war, hielten sich die Titelambitionen von Merson allerdings in Grenzen. Er ging in den letzten 4 Händen jeweils blind All-in. Schindler ließ sich von Mersons Gezocke anstecken und erklärte sich ebenfalls bereit das Duell als Glücksspiel zu beenden. Beide Spieler schoben die Chips in die Mitte und der in Florida lebende Pro hatte dann mit KT gegen 94 das Happy End für sich und kassierte das restliche Geld und eine Uhr als Trophäe.

Die „Payouts“ im Überblick:

1. Jake Schindler – $1,192,624

2. Greg Merson – $948,996

3. Vanessa Selbst – $607,580

4. Mustapha Kanit – $492,600

5. Robert Mizrachi – $389,720

6. Aleksandr Denisov – $295,920

7. Ole Schemion – $216,040

8. Joao Viera – $157,960