Nur wenige Poker

turniere haben eine Siegprämie in Höhe von $3 Millionen. Das WSOP-Main-Event schafft diese Marke regelmäßig und auch das EPT Grand Final in Monaco hat diese Grenze erreicht. In drei WPT-Events war der Preispool ebenfalls groß genug. Als 10. Event in der Pokergeschichte schafft nun das Caribbean Adventure das Kunststück.

Am 10. Januar wird der Turniersieger feststehen und einen Scheck in Höhe von $3 Millionen erhalten. Für dieses Riesenpreisgeld sorgten 1,347 registrierte Spieler bei einem Buy-In von $10,000. Über 700 Pokerspieler gewannen das Turnierpaket beim Sponsor PokerStars über Satelliten.
Insgesamt werden $12,674,000 auf 199 Plätze ausgezahlt. Millionär werden diesmal auch der Zweit- und Drittplatzierte ($1,7 Mio bzw. $1,1 Mio).

Am 2. Starttag fanden sich 676 Spieler ein und versuchten aus den 20,000 Startchips eine gute Basis für den Turnierverlauf zu basteln. Für ein EPT-Event ist die Struktur des Turniers eher schnell (u.a. 75 statt 90 Minuten Blindlevel). Die Profis passen natürlich die Taktik an und spielen zu Beginn mit größerem Risiko. Das zeigte sich schon im ersten Blindlevel – hier schieden schon 100 Spieler aus!

Auch Bertrand Grospellier schied aus und eine Titelverteidigung ist damit ausgeschlossen – weitere bekanntere Opfer: Phil Ivey, Chris Moneymaker, Boris Becker, Ivan Demidov, Dario Minieri, Gus Hansen, Katja Thater, Freddy Deeb, Layne Flack, Johnny Lodden, Isabelle Mercier, Joe Sebok und Orel Hershiser.

Am Ende schafften es 205 Spieler durch den Tag. Diese trafen mit den „Überlebenden“ des ersten Turniertages (182) zusammen. Nach  10 10 Blindlevel wurden am zweiten Turniertag die Geldränge erreicht. Ein Spieler schaffte es tatsächlich in die Geldränge ohne eine gespielte Hand am Tag 2 gespielt zu haben.

Am Ende des Tages sind diese Spieler in Führung:

1. David Baker — 925,000
2. Daniel Heimiller — 837,000
3. Chris Bush — 780,000
4. Felipe Ramos — 653,500
5. Max Pescatori — 549,000