eptdeauvilleDer Bulgare durfte sich über den Titel und über 543,000 Euro Siegprämie freuen.

Es hatten sich 592 Spieler für jeweils €5,300 Euro eingekauft und damit waren über 2,8 Millionen Euro an die Spieler zu verteilen. Die Top 87 wurden von den Veranstaltern bezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr (671 Spieler) musste der Veranstalter zwar Einbußen in Sachen Nachfrage hinnehmen, die Resonanz ist aber unter Betrachtung der nicht gerade boomenden Pokerbranche akzeptabel.

Für die deutschen Spieler war leider nicht viel zu holen, bereits am dritten Tag verloren die letzten Landsmänner ihre Stacks. Bester Deutscher war Thomas Butzhammer der für den 73. Platz €8,810 Euro Preisgeld – also den „MinCash- erhielt.

Von den prominenten Spielern im Feld schaffte es Bertrand Grospellier immerhin bis in den vierten Tag und Kevin MacPhee rettete sich in den Tag 5. ElkY versuchte seinen Shortstack mit KJ zu doppeln und ging gegen AQ auf Platz 31 mit dieser Idee baden.

Als das Finale begann, hielt Dany Parlafes 44 Prozent der im Spiel befindlichen Chips. Das reichte allerdings nicht für den Erfolg. Der Rumäne schaffte es zwar in das Heads-Up und führte auch hier noch mit 2:1 relativ deutlich, dann war aber Schluss mit lustig. 117 Hände lang stemmte sich Dimov erst gegen die Niederlage und baute danach seine Führung aus.

In der letzten Hand schaffte Parlafes mit AK vs AJ alle Chips in die Mitte und hatte gute Voraussetzungen für ein Comeback. Allerdings bescherte das Board dem Bulgaren einen Flush und damit Titel, Siegprämie und dazugehörige Feier.

Das Ergebnis des Finaltisches im Überblick:

1. Ognyan Dimov – Bulgarien – €540,700

2. Dany Parlafes – Rumänien – €338,700

3. Benjamin Buhr – Frankreich – €242,390

4. Benjamin Pollack – Frankreich – €187,550

5. Andrius Bielskis – Litauen – €147,760

6. Joseph Carlino – Frankreich – €115,650