Am fünften Tag starteten noch 24 Spieler hoffnungsvoll den Weg in das Finale. Am Ende vom Tag 6 jubelte Ludovic Lacai über Titel und €744,910 Preisgeld.

Während der Ex-Chipleader Inge Forsmo seinen -über mehrere Tage aufgebauten Stack– in einer Hand verzockte (ein sehr fragwürdiger Call am Turn mit A-High), spielte sich der Kanadier Jason Lavallee am vorletzten Turniertag in Führung. Zum Ende der fünften Runde hatte er zwar über 5,5 Millionen Chips vor sich aber trotzdem nur einen minimalen Vorsprung vor Ludovic Lacay.

Yevgeniy Timoshenko schied auf Platz 21 aus und bleibt damitweiterhin ohne EPT-Finaltable.

Der Finaltag gehörte dann Lacai. Der Franzose ist mit mehr als $2 Millionen Preisgeld im Pokergeschäft kein unbeschriebenes Blatt und dominierte die Runde als „alter Hase“. Er übernahm früh die Führung und auch einige verlorene Pötte brachten den Pro nicht aus dem Tritt.

Nach drei Stunden Spielzeit erwischte es  den ersten Finalisten – mit Ismael Bojang leider auch den letzten deutschen Spieler im Feld. Danach wurden die Stühle in etwas schnellerer Folge geräumt. Den letzten Amerikaner erwischte es mit Micah Raskin auf Platz 6 und von da an war es eine rein europäische Angelegenheit.

Die Bigstacks vom Tagesbeginn schafften es schliesslich in das Heads-Up das Lacai mit einer 2:1 Führung begann. Die Spieler einigten sich auf einen Deal und ließen lediglich 100,000 Euro als Siegprämie stehen … nachdem der Riesendruck des Preisgeldes zum größten Teil genommen war, entschied sich das Duell in zwei Händen zu Gunsten des 27jährigen Lacai.

Das Finalergebnis im Überblick:

  1. Ludovic Lacay $ 963,020
  2. Jason Lavallee         $ 695,641
  3. Artem Litvinov          $ 366,174
  4. Angelo Recchia        $ 291,128
  5. Jason Tompkins       $ 221,257
  6. Micah Raskin           $ 170,795
  7. Adrian Piasecki        $ 124,214
  8. Ismael Bojang          $  84,686