Nach einem spannenden und langen (13 Stunden!) Finale kassierte er €640,000 und schnappte den Favoriten Busquet und Soulier den Titel vor der Nase weg.

Während der Däne bei Live-Turnieren mit ca. €400,000 Preisgeld zwar beachtlichen Erfolg hatte, liegt sein Schwerpunkt beim PLO und zwar Online. Hier führen die Online-Datenbanken einen Gewinn von über einer Million auf.

Wrang machte bereits am vierten Tag auf sich aufmerksam. Mit 1,7 Millionen im Stack konnte er sich vom Feld absetzen. An diesem Tag blieben nur noch 24 Spieler im Rennen und neben Liv Boeree schied auch Bertrand Grospellier aus.

Auf dem Weg zum Finaltisch übernahm Busquet die Initiative. Der WPT-Gewinner dominierte die Partie wurde dann allerdings von einem Badbeat (Set vs Set) jäh gestoppt. Damit war der Chiplead zwar verloren … aber immerhin reichte es noch für einen Platz am Finaltable.

Am letzten Tag begann mit Fabrice Soulier ein bekannter französischer Spieler als Chipleader. Nach einigen Auf‘s und Ab‘s musste sich Soulier auf Platz 3 geschlagen geben und das Heads-Up dann Wrang und Busquet überlassen.

Vorher hatten sich bereits Visscher, Nagel, Puccilli und Ylitalo frühzeitig vom Tisch verabschieden müssen.

Die beiden Spieler hatten gleich viele Chips vor sich und die Buchmacher sahen den erfahren Heads-Up und Live-Game Profi Busquet als Favoriten. Nach einstündigem Zweikampf hatte sich überraschenderweise Wrang eine deutliche Führung erarbeitet. Als Busquet seine letzten Chips mit A9 in die Mitte brachte, hatte der „Underdog“ dann das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Er war mit A6 zwar dominiert, bekam aber mit 4 Herzkarten auf dem Board einen Flush und damit den Titel serviert.

Hier Platzierung und Verdienst:

1. Jannick Wrang €640,000

2. Olivier Busquet €430,000

3. Fabrice Soulier €240,000

4. Balazs Botond €157,000

5. Joen De Visscher €124,000

6. Mario Nagel €92,000

7. Stefano Puccilli €71,500

8. Robin Ylitalo €54,000