Neben dem Main-Event gab es noch zwei Highroller-Events und ein „Million-Dollar-Cash-Game“ war geplant.

Das Cash-Game lockte neben Viktor Blom, Isaac Haxton und Sam Tricket auch zwei britische Geschäftsmänner an. Da die Nachfrage etwas hinter den Erwartungen zurückblieb, betrug das Buy-In dann doch „lediglich“ €500,000. Der 49jährige Talal Shakerchi hatte in dieser Runde das Nachsehen und verlor eine Million Euro. Bei einem geschätzten Vermögen von 100 Millionen Pfund lässt sich der Verlust wohl verschmerzen. Nutznießer dieser Pechsträhne war hauptsächlich Isaac Haxton der am Ende des Cash-Games Chips im Wert von 1,5 Millionen Euro vor sich hatte.

Das €25k-Highroller-EPT Turnier gewann Steven Silverman.

Natürlich strömten in Monaco noch einmal die großen Namen an die EPT-Tische. Auf dem Weg in das Finale gingen u.a. Olivier Busquet und Viktor Blom verloren.

Am letzten Tisch schied Vanessa Selbst auf dem vierten Platz aus. Die aggressiv aufspielende Amerikanerin wurde zwar nicht beim Bluff erwischt und lag mit QQ am Flop deutlich vorne, musste sich aber auf dem River schlagen lassen und verpasste deshalb knapp den Deal um die hohen Summen. Die letzten 3 Spieler verständigten sich nach Selbst‘ Ausscheiden auf eine Teilung des Preisgeldes und ließen lediglich 15k für den Sieger in der Mitte. Deshalb gab es folgendes Ergebnis. Das restliche Spiel war deshalb ohne große Höhepunkte und ging so aus:

  1. Steven Silverman – €775,400
  2. Tony Gregg – €760,000
  3. Fadar Kamar – €760,000
  4. Vanessa Selbst – €290,300
  5. Toby Lewis – €232,400
  6. Chris Moore – €193,500
  7. Igor Kurganov – €154,700
  8. Victor Sbrissa – €116,100

mercierIm Super-High-Roller-Event für €100k liegt nach zwei Spieltagen Jason Mercier (Bild) vorne.

Nach dem ersten Spieltag hatte Mercier mit 1,183,000 Chips als einziger Spieler die Millionengrenze geknackt. Im Verfolgerfeld befanden sich neben Sorel Mizzi (885k) und Fabian Quoss (797k) auch Scott Seiver, Sam Tricket und Erik Seidel.

Am zweiten Tag wurde das Feld auf nur noch sieben Spieler ausgesiebt und Mercier baute seine Führung weiter aus. Mit 4,1 Millionen Chips bringt er fast doppelt so viele Chips wie die Verfolger Vladimir Troyanovsky (Russland), Sorel Mizzi (Kanada) und Max Altergott (Deutschland) mit an den Tisch. Mit Scott Seiver ist ein weiterer erfahrener Finalist am Start … der muss in diesem Teilnehmerkreis und mit nur 625k im Stack allerdings mächtig zaubern.

Insgesamt kauften sich in das Event 45 Spieler ein und mit den Rebuys summiert sich das Preisgeld auf knapp 5 Millionen Euro. Für den Sieg sind €1,746,400 ausgelobt und auch der zweite Platz ist mit €1,115,700 hoch dotiert. Den größten Teil der Prämie finanzierte übrigens Phil Ivey. Der kaufte sich 3x in das Turnier ein, konnte aber seine Stacks allerdings nicht verteidigen.