lewsiAm vierten Turniertag trennte sich die Spreu vom Weizen und die Engländer konnten sich in Szene setzen. Am Finaltisch waren 73% der Chips in britischen Händen. Nach nur vier Blindlevel waren die Finalisten ermittelt und Toby Lewis (Foto) hatte sich an die Spitze gesetzt.

Teddy Sheringham und Sam Tricket verloren dann auf den letzten Metern den Anschluss aber Lewis brachte seine Chips als Engländer in's Ziel. Er kassierte seinen ersten EPT-Titel und erhielt den Scheck über €467,835. Sam Trickett dürfte mit seinem vierten Platz nicht glücklich sein. Er hatte im Finale das Pech gepachtet. Insgesamt war er in sieben All-In-Preflop-Showdowns involviert und war nur einmal Underdog. Trotz dieser guten Bilanz ging nur der kleinste der Showdowns gut für den sympathischen Pro aus.

Mit Sergio Coutinho schaffte es ein Portugiese im eigenen Land an den Finaltisch. Allerdings war für den „Lokalmatadoren“ bereits auf dem 8. Platz das Turnier beendet (€37,248). Rob Hollink war der einzige Spieler am Tisch der bereits einen Erfolg in der EPT verbuchen konnte. Aber die Karten verhinderten einen erneuten Triumph. Der bekannte Pro startete das Finale mit weniger als 20 BigBlinds und scheiterte beim Aufdoppeln (7. Platz).

Lewis startete das Heads-Up gegen Martin Jacobson mit einem Rückstand. Nach einer Stunde hatte der Schwede den Vorsprung allerdings eingebüßt und Lewis baute weiter Druck auf. Die zwei Spieler verständigten sich dann auf kürzere Blindlevel (von 75 auf 30 Minuten!). Danach dauerte es nur 20 Minuten bis zur Entscheidung (55 vs. 95 mit geturntem Set für Lewis).