Nachdem sich am dritten Tag das Feld planmäßig auf 24 Spieler reduzierte, ging es am Wochenende dann um die Wurst.

Fabrice Soulier verlor zwar Chips und Führung, schaffte es aber in die nächste Runde scheiterte dort aber kurz vor dem Finaltisch auf dem 11. Platz. Dieses Kunststück gelang Sebastian Ruthenberg leider nicht, er schied im Lauf des Tages aus. Die Runde 4 begann Daniel Pidun mit dem größten Stack musste den Chiplead nach neun Stunden Spielzeit allerdings an den Online Qualifanten Ben Wilinofsky abgeben. Der Kanadier schaffte diverse große Pötte in einem Blindlevel und spielte seinen Stack als erster über die 4-Millionen-Marke. Auch Pidun schied knapp vor dem Finale aus.

Drei Deutsche spielten um den Titel mit – allerdings konnte keiner Wilinofsky aufhalten. Bereits wenige Minuten nach dem Beginn konnte Wilinofsky – dem zu dem Zeitpunkt – Zweitplatzierten Max Heinzelmann mit Bottom-Set reichlich Chips abnehmen. Damit hatte er knapp die Hälfte der im Spiel befindlichen Chips vor sich und war zu keiner Zeit des Finals in ernsten Schwierigkeiten.

Das Heads-Up gegen Heinzelmann begann der Kanadier mit einem 70:30  Vorsprung und nachdem der Deutsche etwas Boden gutgemacht hatte, spielte der Kanadier aggressiver und daraus resultierte dann der erste große Pott inkl. Spiel, Satz und Sieg. Hier der Endstand inkl. Preisgeld:

1.  Ben Wilinofsky, Kanada, €825,000
2.  Maximilian Heinzelmann, Deutschland, €500,000
3.  Vadzim Kursevich, Weißrussland, €300,000
4.  Martin Jacobson, Schweden,  €230,000
5.  Armin Mette, Deutschland, €180,000
6. Darren Kramer, Südafrika, €140,000
7.  Joep van den Bijgaart, Holland,  €100,000
8.  Jonas Gutteck, Deutschland, €66,000

Die nächste EPT steht vor der Tür und Satellites zum Package gibt es hier: http://www.pokern.com/pokerstars/