Am zweiten Turniertag waren noch 210 Spieler am Start. Von denen überstanden lediglich 84 die fünf Blindlevel. Mit Ivan Demidov konnte sich ein prominenter PokerStars Pro in die Top 3 spielen. Mit Arnaud Mattern, Michael Keiner, Luca Pagano und Katja Thater hatte der Sponsor aber noch weitere Eisen für einen EPT-Titel im Feuer.

Jonathan Weekes konnte sich in Führung spielen während Alexander Kravchenko sämtliche Chips verlor. In der dritten Runde galt es 28 Bustouts zu überstehen. Keiner der verbleibenden wollte mit leeren Händen gehen und das große Taktieren in der Bubblephase begann. Überraschenderweise dauerte es nur 2 Level bis der Bubbleboy gefunden war. Auf dem Weg in die Geldränge gingen u.a. Michael Keiner und Katja Thater verloren.

Luca Pagano schaffte es erneut in die Geldränge und hält damit den Rekord an EPT-Cashes. Bereits zum 15. Mal schaffte er das Kunststück bei einem EPT-Event zu kassieren. Für den Italiener reichte es allerdings nicht bis zum Finale … mit einem Set Asse musste er sich einem Flush des Gegners geschlagen geben. Mit den restlichen Chips gelang dann kein Double-Up.

Sechs Blindlevel später waren noch 25 Spieler mit Chips bewaffnet und Perica Bukara hatte sich seine Führung zurückerkämpft … bereits am Tag 1 durfte er das Feld einmal anführen. Ebenfalls weit nach vorne spielten sich Arnaud Mattern und Ivan Demidov verteidigte seine gute Position im Feld.

Weekes als Online-Qualifikant begann den Tag mit mehr als 50% der im Spiel befindlichen Chips. Allerdings konnte er den Lauf vom Vortag nicht fortsetzen und verlor kontinuierlich. Immerhin half ihm die Masse an Chips den Tag zu überleben.

In der nächsten Runde galt es den Finaltisch zu erreichen. Arnaud Mattern hatte einen Traumstart – er eliminierte Attilio Donato und baute seinen Stack auf 1,6 Millionen aus. Damit war er der neue Chipleader und sollte dies auch bis in's Finale bleiben.  Für Ivan Demidov lief es nicht so gut, er überspielt ein kleines Pärchen Preflop (55) und schimpfte anschließend über die 5-Bet des Gegners mit KQ … callte aber tapfer :). Der Gegner (Bilyaver) traf den Turn und Demidov packte seine Sachen. Der Engländer Weekes musste kurz vor dem Finaltable den Platz räumen … er verlor seine Chips mit A8o gegen Mattern der mit AQs callte.

Hier die Finalisten inklusive Chipstack im Überblick:

Platz 1: Konstantin Bilyauer – Russland – 2,498,000
Platz  2: Steven van Zadelhoff – Niederlande – 805,000
Platz 3: Kevin Stani – Norwegen – 2,586,000
Platz 4: Nicolo Calia – Italien– 637,000
Platz 5: Bassam Elnajjar – Lummlerland? – 744,000
Platz 6: Dmitry Vitkind – Russland – 502,000
Platz 7: Arnaud Mattern – Franklreich – 3,720,000
Platz 8: Mikko Jaatinen – Finnland – 1,166,000