Den zweiten Turniertag durften 460 Spieler beginnen und Ruben Visser versuchte sich als Chipleader. Er schaffte es zwar durch den Tag musste aber kräftig Federn lassen und rutschte in das untere Mittelfeld. Mit diesem Ergebnis wäre mancher glücklich … denn folgende Spieler schafften es nicht durch den Tag: Terrence Chan, Vitaly Lunkin, Ivan Demidov, Andy Black, Sebastian Ruthenberg und Barry Greenstein.

Am Ende der Runde 2 hatten noch 164 Spieler Chips vor sich und die 144 bezahlten Plätze waren in Sicht. Tag 3 war also „Bubble-Day“. Ruben Visser nutzte als PokerStars-Pro all seine Erfahrung um aus dieser Turnierphase Kapital zu schlagen. Er baute an seinem Tisch mit seinem großen Stack viel Druck auf und mit 145 Spielern im Feld musste Roberto Spada gegen Visser seine Chips riskieren … nachdem er sich zu einem (korrekten) Call durchgerungen hatte wurde er im Anschluss von den Pokergöttern mit einem Superlauf belohnt und eliminierte im weiteren Verlauf auch Ruben Visser.

Bubbleboy wurde schließlich Nicolas Chouity der mit TT vs QQ antrat. In der Mitte lagen ca. eine halbe Million Chips … da der Shortstack im Turnier lediglich 35k Chips vor sich hatte, waren die TT zu diesem Zeitpunkt wohl „etwas überspielt“. Immerhin bekam der Spieler einen freundlichen Applaus 🙂 Knapp im Geld schieden dann Vanessa Selbst, Carter Phillips, Ted Forrest, Victor Ramdin und Roberto Romanello aus.

Mit sechzig verbleibenden Spielern im Saal begann Tag 4. Für die Spieler war es ein kurzer Arbeitstag, denn es dauerte nicht einmal 5 Blindlevel um das Feld auf 24 Spieler zu reduzieren. Nicolas Yunis gelang es den Stack auf über zwei Millionen Chips zu spielen und damit darf er das Feld in den fünften Tag anführen. Im Verfolgerfeld sind Joe Cada und Max Lykov zu finden. Mit Max Heinzelmann ist auch ein Deutscher noch im Titelrennen dabei.