Am vierten Tag wurden die Finalisten ermittelt. Marco Leonzio erspielte sich die Führung und durfte das Finale mit den besten Aussichten beginnen.

Der bisherige Chipleader Kevin MacPhee erlitt kurz vor Feierabend Schiffbruch. Nachdem der 30jährige aus Idaho mehrere Auseinandersetzungen verlor, gingen die letzten Chips ebenfalls glücklos in die Mitte. MacPhee war mit dem neunten Platz somit Finaltable-Bubbleboy – immerhin kassierte er dafür €40,000 Prämie.

Vorher musste sich bereits Rob Hollink verabschieden. Nachdem der Holländer eine kleine Achterbahnfahrt mit seinem Stack erlebte, schied er auf dem 14. Platz aus.

Am Finaltisch trafen dann drei Italiener und je ein Vertreter aus Russland, Polen, Slowenien, England und Frankreich aufeinander. Favoriten waren die Italiener Leonzi und Nulli die mit großen Stacks ausgestattet waren. Nulli flog allerdings bereits nach 25 Minuten raus und nach neun Stunden Spielzeit gewann schließlich Roberto Romanello aus Swansea in Wales den Titel und die Siegprämie in Höhe von €640,000.

Während Romanello sich von Orbit zu Orbit verbesserte, musste der anfänglich Führende Leonzio sich von immer mehr Chips aus dem Stack verabschieden und auf dem fünften Platz war das Turnier dann für ihn beendet. Der dritte Italiener am Tisch – Emilliano Bono – zauberte im Finale einen Royal Flush auf den Tisch und wurde von Peter Skripka sogar ausgezahlt. Nach zähem Kampf landete Bono dann im Heads-Up. Hier hatte Romanello einen 3:2 Vorsprung und baute diesen kontinuierlich aus. Mit TT vs. Bono's AJ wurde das Turnier dann mit einem Coinflip beendet.

Romanello wurde nach der letzten Hand von seinen Emotionen übermannt. Er musste einige Minuten den Saal verlassen um sich zu beruhigen. Nachdem die Freudentränen wieder unter Kontrolle waren lud er sämtliche Beteiligten zu einer großen Party ein.